Unsichere Arbeitsverhältnisse im Bereich der Stadt Wien beenden!
- Friday, 3. April 2015 @ 20:24
Karfreitag – anders, eine Arbeitslosenprozession von Wien anders zog heute durch die Innenstadt. Mit einer theatralischen Inszenierung auf der Kärntner Straße und dem Stephansplatz haben AktivistInnen von Wien anders heute auf die Situation von Arbeitslosen in Wien aufmerksam gemacht.Arbeitslosigkeit kann jede/jeden treffen, da viele WienerInnen in unsicheren Lebens- und Arbeitsverhältnissen leben. Besonders in der Hauptstadt steigt die Arbeitslosigkeit momentan dramatisch an (+23% im Vormonat). Von der Entlassung trotz guter Unternehmensgewinne bis zum AMS und der misslungenen Steuerreform, die den unteren Einkommen grade mal 9 Euro bringt, wurde die Leidensgeschichte eines Arbeitslosen (gespielt von unserem Kandidaten Clemens Wallishauser) sichtbar gemacht.
In den Medienstatements verlangten die AktivistInnen von Wien anders eine gesellschaftliche Diskussion über das garantierte Mindesteinkommen und forderten die Stadt Wien auf, in ihrem Bereich unsichere Arbeitsbedingungen (Kettenverträge, unbezahlte Praktika, Leiharbeit) zu beenden.
Über die Aktion berichteten W24 und ORF Wien.

Zwar bekundet die Parteiführung der Wiener Grünen öffentlich ihre Empörung über das jüngste Verhalten des Koalitionspartners, aufkündigen will Vizebürgermeisterin Vassilakou die Koalition mit der SPÖ aber trotzdem nicht.
Rund 170 Menschen versammelten sich gestern in Wien, um die Wahlallianz Wien anders (KPÖ, Piratenpartei, Plattform der Unabhängigen und Echt Grün) offiziell zu gründen, um über programmatische Fragen zu diskutieren und um die Listenplätze 1 bis 8 für die kommenden Wiener Gemeinderatswahlen zu wählen.
Martin Ehrenhauser, früherer Spitzenkandidat der Vorgängergruppierung Europa Anders im Europawahlkampf 2014, erklärt: "Es freut mich sehr dass ‚Europa Anders’ in Wien eine Fortsetzung erfährt. Damit gibt es eine wählbare Alternative, die sich glaubhaft gegen den nationalistischen und ökonomischen Irrsinn der Gegenwart einsetzt. Ich wünsche mir, dass es ‚Wien Anders’ gelingt, die gemeinsame Basis weiter nachhaltig zu vergrößern, nicht zuletzt auch im Hinblick auf die kommende Nationalratswahl."









