Standard-Bericht über KPÖ-Kandidatur
- Wednesday, 13. July 2005 @ 08:36
Die Wiener KPÖ kämpft nach Angaben ihrer Sprecherin Waltraud Stiefsohn um Unterstützung für die Kandidatur bei der Gemeinderats- bzw. Landtagswahl in der Bundeshauptstadt. Man wolle flächendeckend kandidieren, erklärte sie in einer Aussendung. Dafür müssten 2.950 amtlich beglaubigte Unterschriften aufgebracht werden, was "keine Kleinigkeit" sei.Mehr dazu unter http://derstandard.at/?url=/?id=2109864

Kein einmaliger Ausrutscher, sondern systematische Vorbereitung einer schwarzgrünen Koalition sind die jüngsten Aussagen von Grünen-Chef Alexander Van der Bellen, wonach bei einer grünen Regierungsbeteiligung der Ankauf der Abfangjäger und die Einführung der Studiengebühren nicht zurückgenommen werden müssten.
Wenn ein hohler Slogan wie Wien ist anders so lange als Erfolgsstory erzählt wird, bis selbst jene an ihn glauben, die ihn erfanden, steckt wohl die Absicht dahinter, die Erfolgsstory als das wirkliche Leben zu inszenieren. Doch wie sieht das wirkliche Leben in Wien aus?
Es ist ja bereits bekannt, dass sich die KPÖ der Wahlauseinandersetzung stellen will, um als einzige linke Kandidatur wienweit für den Gemeinderat zu kandidieren.
Die Wiener Gemeinde- und Bezirksratswahlen werden - soviel ist nach Monaten der Spekulationen nunmehr offensichtlich klar - am 23. Oktober stattfinden.
Am 19. Mai, einen Tag bevor Bürgermeister Häupl "Klartext" sprach, beschäftigte sich die Leitung der KPÖ-Wien ein weiteres Mal mit dem Thema vorgezogene Wahlen in Wien. 








