Erklärung der Wiener Stadtleitung
- Friday, 28. October 2005 @ 08:38
Mit knapp 10.000 Stimmen haben wir am 23. Oktober das beste Ergebnis der KPÖ in Wien seit 1987 erreicht. Mit dem Einzug von Josef Iraschko in die Bezirksvertretung der Leopoldstadt und von Susanne Empacher im 3. Bezirk hat die KPÖ nunmehr auch in Wien wieder neue kommunalpolitische Möglichkeiten und Perspektiven. Ausserdem wurden in Margareten, Neubau und anderen Bezirken Mandate nur knapp verfehlt.

Auch bei den Gemeinderats- und Bezirksvertretungswahlen in Wien setzte sich ein Trend fort, der seit einigen Jahren zu beobachten ist. Die KPÖ gewinnt Stimmen und Zuspruch.
"Das sehr gute Ergebnis der KPÖ bei der Gemeinderatswahl sowie die Tatsache, dass wir wieder in Wiener Bezirksparlamenten präsent sind, verdeutlicht", so Melina Klaus, Spitzenkandidatin der KPÖ, "dass sich der Aufwärtstrend der KPÖ fortsetzt."
Im Bund regieren ÖVP und BZÖ ganz im Sinne einer strikt EU-konformen Politik des Neoliberalismus: Sozialabbau, Ausgliederung und Privatisierung öffentlichen Eigentums, Demontage der Neutralität sind die Kernpunke. Von SPÖ und Grünen gibt es verbale Kritik an dieser Politik – die Zerstörung von Post, Telekom und Bahn (die freilich schon von der SPÖ aus dem Budget ausgegliedert wurden) wird kritisiert, der Restverkauf von voestalpine und VA Tech (auch sie wurde schon von der SPÖ an die Börse gebracht) wird abgelehnt.
Melina Klaus, Spitzenkandidatin der KPÖ-Wien bei der Gemeinderatswahl, im Interview mit „Argument“ zum Wahlerfolg in Graz und den Gründen ihrer Kandidatur.
"Eine Stimme für die KPÖ ist eine Stimme für ein Grundeinkommen und für gleiche soziale und politische Rechte für alle Menschen, die in Wien leben", so die Spitzenkandidatin der KPÖ-Wien am Tag vor der Gemeinderatswahl. 








