Gregor Gysi: »Auf jeden Fall wissen wir, wie es nicht geht«
- Sunday, 17. November 2019 @ 11:08
Gregor Gysi (von 1989 bis 1993 erster Vorsitzender der SED-Nachfolgepartei PDS, später Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, seit 2016 Präsident der Europäischen Linken) spricht im aktuellen Volksstimme-Interview mit Manfred Mugrauer über den Umgang der LINKEN mit der DDR-Vergangenheit und über die Frage, inwieweit diese eine Hypothek für ihre heutige Politik darstellt.Erstveröffentlicht in Volksstimme Nr. 11/2019. Ein Jahresabo (10 Ausgaben zu je 56 Seiten pro Ausgabe) kostet 50 Euro, das ermäßigte Abo gibt es schon um 25 Euro. Infos dazu auf http://www.volksstimme.at/
Der gesamte Text findet sich hier --> http://www.volksstimme.at/index.php/z...-geht.html

Aufführungen der Wiederaufnahme: Performance „Das Verschwinden der Glühwürmchen & Dialektik der Befreiung
Vom 17. bis 19. Mai finden in Wien Ottakring die „Kritischen Literaturtage“ (organisiert von Ulli Fuchs) statt. Dabei handelt es sich um eine Literatur- und Buchmesse abseits des kommerziellen Mainstreams.
"Nichts kann mich am Laufen hindern. Ich laufe immer um die Mauer. Ich muss hier laufen, muss ein Ziel erreichen. Und wenn ich stolpere und hinfalle, dann stehe ich auf und laufe weiter. Ich finde in meiner Tasche eine Zigarette, im Laufen zünde ich sie an, im Laufen mache ich einige Züge, werfe sie weg und laufe. Ich laufe und finde nie, was ich suche. Ich werde es auch nie finden, das weiß ich. Doch da ist etwas, das einen immer wieder treibt, ein Unsicherheitsfaktor. Was wäre, wenn man aufgeben wollte und man würde doch einmal ein Ziel erreichen? So laufe ich hier ohne Hoffnung und doch mit dem Willen zu hoffen."


2016 hat das Kunst- und Kulturbudget der Stadt Wien 246,8 Millionen Euro betragen - dies ist, auch anteilig am Gesamtbudget, im Vergleich mit anderen europäischen Großstädten eine durchaus beachtliche Summe.
„Das Private bleibt politisch, besonders was „behinderten“ Sex betrifft. Hier ist Österreich Nachzügler, immer
noch am Defekt orientiert. Nach der katholischen Leibfeindlichkeit und dem mörderischen Nazi-Körperkult
hindert der neoliberale Sturm auf den Sozialstaat an der Ausübung freier Sexualität. Einen Vibrator vom
Pflegegeld kaufen, hallo?! Likar und Riess versammeln Texte von Medizinerinnen, Aktivisten und Menschen
mit Behinderung. Die recht heterogenen Texte zeigen konkrete Diskriminierung und geben Tipps für die
Praxis.
Im stärksten Beitrag lässt Riess seinen Herrn Groll, Haudegen und Held etlicher Romane, einen Brief an einen
jungen Mann schreiben, der seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt. Er möge die Möglichkeit einer
„Partisanenexistenz“, einer „rollenden Systembremse“ erkennen: den Kapitalismus durch Onanie zerstören.
Sexuell Erschöpfte seien zu müde zum Konsumieren.“
Mit literarischen Beiträgen von insgesamt 26 Autorinnen und Autoren versammelt die Anthologie „Lebenszeichen – Linkes Wort am Volksstimmefest" alle Texte, die zur Lesung am Wiener Volksstimmefest im Jahr 2015 beigetragen wurden.
Zum siebten Mal in Folge wird die jährliche Lesung „Linkes Wort am Volksstimmefest“ in einem Sammelband dokumentiert. Nun ist die Anthologie zur Lesung des Jahres 2014 unter dem Titel „Zeitgeschichten“ im Globus Verlag Wien erschienen. 24 Autorinnen und Autoren haben mit Texten an der Lesung und am Buch mitgewirkt.
Im Wiener Mandelbaum-Verlag ist ein Lesebuch mit Texten Jura Soyfers erschienen, das am 27. Oktober im Theater Nestroyhof Hamakom präsentiert wird.
Was passiert, wenn es eines Tages keine Bananen mehr gibt? Oder was, wenn Frau Krause spurlos aus ihrem Büro verschwindet? Wenn sich die Zukunft als ein fauler Jahrmarktzauber entpuppt oder wenn ein Autor mit seinen Buchstaben knausert? Das sind vier von insgesamt 29 Fragen, mit denen diese Anthologie ihrem Titel „Ausverkauf“ gerecht wird. Es sind 29 Texte über das Ende ökonomischer, sozialer und persönlicher Sicherheiten. Texte über das Ende von Gewissheiten, die in diesem Buch enthalten sind und die im Rahmen der Lesung „Linkes Wort am Volksstimmefest“ 2013 erstmals präsentiert wurden.
Eine kommentierte Dokumentation, hg. von der Kommunistischen Partei Österreichs. Wien: Globus-Verlag 2014, 114 Seiten, 5,– Euro








