Equal Pay Day 2021: Gleiche Arbeit, gleiche Leistung heißt für Frauen weniger Lohn
- Monday, 25. October 2021 @ 16:57
Mehr Arbeit – weniger Geld
Diese Lohnschere zwischen Männern und Frauen trifft auf die Mehrfachbelastung von Frauen, die neben ihrem Beruf einen Großteil der Familienarbeit wie Kindererziehung und Pflege von Angehörigen bewältigen. Viele Frauen leisten also im Job gleich viel und gesellschaftlich mehr Arbeit als Männer – trotzdem bekommen sie im Durchschnitt um 18,5% weniger Geld.
Diese Differenz ist keine Schätzung, sie beruht auf dem Einkommensbericht der Statistik Austria. Es werden nur gleiche Berufe verglichen, weil nur die Einkommen von ganzjährig Vollbeschäftigten im selben Beruf gegenübergestellt werden.

Seit 75 Jahre existiert die Zweite Republik. 60 Jahre davon war die SPÖ an der Regierung beteiligt - in Koalitionen als großer oder kleiner Partner oder von 1971 - 1983 in einer Alleinregierung.
Dies ist ein weiterer Anlauf, um eine Plattform zu schaffen, die das Zusammenbringen von #Frauen* aus den verschiedensten Hinter- und Vordergründen, #Gendern, Standpunkten und Situierungen zum Ziel hat.
Der heutige Equal Pay Day macht deutlich, wie weit die Lohnschere zwischen den Geschlechtern in Österreich auch 2019 noch geöffnet ist.

21 Jahre nach dem ersten Frauenvolksbegehren, das von 664.665 Menschen unterschrieben wurde, sind viele der Forderungen noch immer nicht erfüllt.
Zu ihrem 80. Geburtstag lud die Fotografin, Journalistin und Autorin Hilde Schmölzer in die Wienbibliothek im Rathaus Wien, und viele, viele kamen, so auch Frauen der KPÖ. Sie überreichten der Jubilarin eine Torte mit den Insignien der Frauen- und der ArbeiterInnen-Bewegung: dem lila Frauenzeichen und dem rot-weiß-roten Hammer-und-Sichel-Emblem, alles aus Marzipan (Foto: Bettina Frenzel).
Das Boulevard-Blatt Österreich berichtete gestern am Cover über Sex-Attacken zu Silvester in Innsbruck, Salzburg, Graz und Wien.








