Iraschko: Danke an alle AktivistInnen und WählerInnen
- Tuesday, 20. September 2016 @ 12:32
Wien Anders, die Wahlallianz aus KPÖ, PolDi, Piraten und Unabhängigen, hat bei der Wiederholung der Bezirksratswahl in der Leopoldstadt das Mandat erfolgreich verteidigt.Der alte und neue Wien Anders Bezirksrat Josef Iraschko, dankt allen AktivistInnen und WählerInnen, die die 2,32 Prozent möglich gemacht haben. Iraschko: „Ich hätte gerne weitere Wien Anders KollegInnen an meiner Seite im Bezirksparlament gehabt, aber es hat nicht sollen sein. Die angebliche Richtungswahl hat leider auch uns Stimmen gekostet.“
Für die kommenden 4 Jahre verspricht Iraschko konsequente Oppositionsarbeit, die auch trotz einer relativen grünen Mehrheit notwendig sein wird. Iraschko konkret: „Ich bin schon gespannt, ob es einen zweiten Fahrradweg in der Lassallestraße geben wird, ob beim Nordbahnhof auch leistbare Wohnungen erbaut werden und ob die Event-Politik auf der Kaiser-Wiese fortgesetzt wird. Und wir werden weiterhin auch die brennenden sozialen Fragen thematisieren und für mehr Transparenz und Mitbestimmung der BürgerInnen jenseits von Wahlterminen eintreten.“


Josef Iraschko, Bezirksrat von Wien anders in der Leopoldstadt, kritisiert zum Wahlkampfabschluss nochmals den Wahlkampf der anderen Parteien. Iraschko: „Weder wird die FPÖ Platz 1 im Bezirk erreichen, noch geht es um eine Richtungsentscheidung für die Leopoldstadt. Realpolitisch ist die Frage wer zweitstärkste Partei im Bezirk wird ziemlich bedeutungslos. Es geht FPÖ und Grünen einzig und allein um den fett dotierten Posten des zweiten Bezirksvorsteher-Stellvertreters, für welchen rund 60.000 Euro jährlich aus Steuergeldern kassiert werden können.“
Wir haben gemeinsam Positionen erarbeitet, für die wir einstehen und kämpfen. Damit eine kritische linke Stimme im Bezirk - v.a. durch Bezirksrat Josef Iraschko - weiter Widerspruch leisten kann! Auch gegen den Bezirkskaiser Hora, der moderne Politik im Bezirk verhindert wo er nur kann.
Heute Abend zur "Primetime" dürfen sich im ORF die KandidatInnen um das Amt des Bundespräsidenten "matchen". Nicht dabei ist Richard Lugner, obwohl er 6.000 Unterstützungserklärungen, wie es das Gesetz vorschreibt, abgeliefert hat.








