Nein zum 12-Stunden-Arbeitstag
- Tuesday, 13. May 2014 @ 06:53
Mehrere hundert Menschen - und natürlich AktivistInnen von GLB und KPÖ - demonstrierten gestern abend in Wien lautstark gegen die von Regierung und Sozialpartnern geplante Einführung eines 12-Stunden-Arbeitstags.Initiiert worden war die Demonstration vom Aktionsbündnis "Nein zum 12-Std-Tag".
Robert Hobek, Arbeiterkammerrat des GLB in Wien, überbrachte Grußworte des GLB-Vorsitzenden Sepp Stingl. In seiner Rede forderte Hobek u.a. eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich.
Der Landessprecher der KPÖ-Wien, Didi Zach, sprach sich in seiner Rede natürlich ebenfalls gegen einen 12-Stunden-Arbeitstag und für eine Arbeitszeitverkürzung und eine rasche Steuerreform aus.
Zach wörtlich: "Die Frage, die sich aber stellt, ist, wie können wir soviel politischen Druck entwickeln, dass all dies Realität wird. Ich denke mir es braucht Druck von der Straße. Es braucht aber auch Druck von Links innerhalb der Arbeiterkammer und innerhalb der Gewerkschaften. Ich denke mir zudem zugleich, dass es notwendig ist, auch bei allgemeinen Wahlen zu schauen wie es gelingen kann, links von SPÖ und Grünen eine politische Formierung, die wahrgenommen und vom Wähler als Alternative betrachtet wird, aufzubauen. Daher und weil es viel inhaltliche Übereinstimmung gab und gibt, hat die KPÖ auch eine Wahlallianz mit der Piratenpartei, dem Wandel und Unabhängigen zur EU-Wahl gebildet. Letzte Prognosen billigen EUROPA ANDERS immerhin schon 3 - 4 Prozent zu. Martin Ehrenhauser, der unabhängige Spitzenkandidat von EUROPA ANDERS, hat unmittelbar nach Verkündung der Regierungspläne zum 12-Stunden-Tag erklärt: Ich zitiere: `Die Einführung eines 12-Stunden-Arbeitstags bedeutet nichts anderes als Lohnkürzungen durch die Hintertür´."
Zach weiters: "Ich meine daher: wer gegen weiteren Sozialabbau und gegen Verschlechterungen im Gesundheitswesen ist, wer für ein Ende der Schikanierungen von Erwerbslosen durch das AMS eintritt, wer für die rasche Einführung der 30-Stunden-Woche für alle bei vollem Lohnausgleich ist und wer, wie hier oft und lautstark skandiert, die Macht der Banken und Konzerne brechen will, der/die hat am 25. Mai bei der EU-Wahl auch am Stimmzettel eine wirkliche Alternative - und zwar EUROPA ANDERS."

Kalter Krim-Krieg lautet unser Schwerpunkttitel zur Ukraine im April. Recht kurzfristig und aus aktuellem Anlass haben wir uns in der Redaktion für dieses Thema entschieden. Die leichte Verspätung resultiert aus den Schwierigkeiten, die nötigen Informationen aus der Ukraine und von der Krim zu erhalten. Wir bitten dafür um Verständnis. Und noch aktueller kommt auch in dieser Ausgabe das Wahlbündnis "Europa anders" und die Forderung nach einem Hypo-Haftungsboykott nicht zu kurz. Gute Lektüre!

"Die Verlängerung der Tagesarbeitszeit auf 12 Stunden, auf welche sich SPÖ und ÖVP geeinigt haben, ist ein weiterer Schritt in Richtung Manchesterkapitalismus des 19. Jahrhunderts", so Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien.
"Frauensachen - Weiberkram": Dem internationalen Frauentag in EU-Europa ist der Volksstimme-Schwerpunkt in unserer Märzausgabe gewidmet. Dazu gibt es Trauriges ein eigener Sache: Lutz Holzinger, eine tragende Säule unserer Redaktion, ist tot. Nachrufe schrieben Wolf Jurjans, Michael Scharang und Bärbel Danneberg. Und dann ist da noch die EU-Wahl am 25. Mai: Die Boote sind draußen, "Europa anders" segelt los. Die Volksstimme berichtet. Gute Lektüre!
Das erste Heft der Volksstimme im Jahr 2014 ist gleich einmal eine Doppelnummer, die es thematisch in sich hat. Es hätte für mehr als einen Schwerpunkt gereicht, "PIG DATA - Schwerpunkt DatenUNsicherheit" ist es geworden. Das lesen bestimmt auch einige PiratInnen gerne, mit denen die KPÖ sowie "Der Wandel" soeben die EU-Wahlallianz "Europa anders" gegründet haben. Außerdem begrüßen wir neu bei uns: Katerina Anastasiou, Michael Gruberbauer und Jennifer Zach. Die (erweiterte) Redaktion wünscht gute Lektüre!
"Prost, Gesundheit, Dankeschön!" lautet der Schwerpunkt unserer Dezemberausgabe. Die Redaktion verabschiedet sich vom alten Jahr und wünscht allen Leserinnen und Lesern erholsame Freizeit und - selbstverständlich - Gesundheit über die Feiertage.
Laut e-Control sind aktuell 90.000 Haushalte bzw. 170.000 Personen in Österreich von Energiearmut betroffen.
Alle reden davon, doch Bewegung ist nicht zu bemerken: die Bildungspolitik ist das heiße Eisen der österreichischen Innenpolitik. In dieser Ausgabe bringen wir eine Bestandsaufnahme aus linker Perspektive und stoßen Fragen zur Bildung an, die der politische Mainstream nicht stellt.
Wahlen sind in Österreich und die KPÖ ist traditionell fix dabei. Warum aber hierzulande die Verhältnisse nicht so einfach zum Tanzen zu bringen sind, was die Macht der Raiffeisen-Giebelkreuzler damit zu tun hat und wie die Demokratie privatisiert wird, darüber gibt die September-Ausgabe der Volksstimme Auskunft.
Heiß geht es her, nicht nur politisch. Das macht träge. Den dazu passenden Heftschwerpunkt in unserer Augustausgabe widmen wir daher dem Österreichischen Gewerkschaftsbund, der jüngst seinen 18. Bundeskongress abhielt. Wir hoffen, unseren LeserInnen einen kritischen Blick auf die Bequemlichkeit der österreichischen Sozialpartnerschaft zu liefern. Ach ja: Und wir sehen uns beim Volksstimmefest in Wien am 31.8. und 1.9.! Was es dort gibt, steht auf
Rund 80 Freunde, Bekannte und politische AktivistInnen demonstrierten heute vor der Justizanstalt Josefstadt für die Freilassung von Yusuf Tas, der seit 26. Juni inhaftiert ist.
Die Volksstimme-Doppelnummer für den Sommer erscheint dieses Jahr bereits für die Monate Juni und Juli. Dem Schwerpunkt GRIECHENLAND nähert sich die Redaktion dennoch nicht aus touristischem Interesse. WIDERSTAND LIEGT IN DER LUFT, so der Titel des Hefts. Wir wünschen unseren LeserInnen einen entspannten Urlaub mit politischer Lektüre unterm Sonnenschirm.
Vor einigen Tagen wurde im Ministerrat u.a. die Schaffung einer bezahlten Pflegekarenz bzw. einer Pflegeteilzeit für nahe Angehörige beschlossen. Die bezahlte Pflegekarenz oder Pflegeteilzeit (Reduktion auf mindestens zehn Wochenstunden) kann maximal 3 Monate in Anspruch genommen werden.
"Unser Schutzschirm: Solidarität" - Unter diesem Titel fand am 20. April 2013 der Sozialkonvent von KPÖ und Gewerkschaftlichem Linksblock statt. Mit dem plakativ formulierten Heftschwerpunkt "Sozialstaat war gestern" präsentiert die Volksstimme in diesem Monat die zentralen Inhalte des Konvents und mehr zur Dokumentation.
“Vorweg – meine Mutter finanziert mir mein Studium nicht. Ich komme aus einer sehr großen Familie und kann mich daher nicht auf die finanzielle Unterstützung durch diese verlassen”, meint Jenni Zach von der KSV-LiLi im
Ein schier unerschöpfliches Thema, das mit der Notwendigkeit zu essen und dem Wunsch, ausreichend und gut zu essen, ebenso zu tun hat, wie mit der Klassenteilung der Gesellschaft, bildet den Schwerpunkt der Volksstimme im April 2013. Darüberhinaus gibt es wieder Lesens- und Wissenswertes aus Politik und Kultur in Österreich und weltweit. Wir wünschen guten Appetit!
Druckfrisch und pünktlich zum Internationalen Frauentag erscheint die Volksstimme im März 2013. Mit Beiträgen zur Wiener Volksbefragung, zu den Wahlresultaten in Niederösterreich und Kärnten, zu "Grillos Rache" in Italien, zur Protestbewegung gegen die slowenische Regierung, zu Ceija Stojkas Buch "Wir leben im Verborgenen" und zahlreichen weiteren Themen.
Im Februar 2013 meldet sich die Volksstimme aus der Winterpause zurück und bringt Berichte zu den Landtagswahlen im Frühjahr, Internationales aus Kuba und Island sowie eine literarische Retrospektive auf das Jura Soyfer-Jahr.
Mit der Doppelausgabe für Dezember und Jänner wünscht die Volksstimme-Redaktion allen Leserinnen und Lesern erholsame Feiertage und einen guten Start ins Neue Jahr! P.S.: Und wer noch sich selbst oder jemand anderen mit politischer Lektüre beschenken möchte, bekommt zum Jahresabo der Volksstimme jetzt ein Buch als Draufgabe. Email an:
Die Volksstimme-Ausgabe für den November 2012 ist erschienen und unterwegs zu unseren AbonnentInnen. Die Redaktion wünscht eine anregende Lektüre!
Am 12. Oktober 2012 erschien das von Marco Fegerl herausgegebene Buch “Anleitung zur direkten Demokratie in Österreich” im Globus Verlag.
Die Volksstimme-Ausgabe für den Oktober 2012 ist erschienen und unterwegs zu unseren AbonnentInnen. Die Redaktion wünscht eine anregende Lektüre!
Die Volksstimme-Ausgabe für den September 2012 ist erschienen und bereits am 1. und 2. September am Volksstimmefest 2012 am Stand der KPÖ Wien erhältlich!
Dass Österreich ein Steuerparadies für Superreiche ist, ist bekannt. Aber werfen
wir mal wieder ein Blick auf Details.
Sigi Maron kommentiert in seiner unnachahmlichen Art und Weise im Lied "Jagdgesellschaft" aktuelle politische Entwicklungen.
Die Volksstimme-Ausgabe für die Sommermonate Juli und August 2012 ist erschienen und ab dieser Woche in den Briefkästen unserer AbonnentInnen Die Redaktion wünscht allen Leserinnen und Lesern ihren verdienten und erholsamen Urlaub!
ESM und Fiskalpakt wurden gestern durchs Parlament gepeitscht,
Sarrazin schaut zu. Das Eu Parlament lehnte ACTA ab und Stronach kauft
sich ein neues Hobby.
Die Volksstimme-Ausgabe Juni 2012 ist erschienen und ab dieser Woche in den Briefkästen unserer AbonnentInnen!
Bis 15. Juni kann auf allen Gemeindeämtern Österreichs
und in Wien auf allen Bezirksämtern das Volksbegehren "Steuergerechtigkeit jetzt!"
unterschrieben werden.
Rede von Wolf Götz Jurjans bei der Demonstration gegen die Unterzeichnung des EU-Fiskalpakts ohne Volksabstimmung
"Eine Schuldenbremse in der Verfassung löst die Probleme nicht und ist volkswirtschaftlich kontraproduktiv. Die KPÖ lehnt eine Schuldenbremse, mit welcher zudem die Budgethoheit des Parlaments untergraben wird (viele JuristInnen sehen eine Volksabstimmung daher als zwingend notwendig) entschieden ab", so Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien.
Die Volksstimme für den Mai 2012 ist erschienen. Pünktlich zum 1. Mai ist sie bei der Maidemonstration der KPÖ Wien und beim anschließenden Maifest im Café 7*Stern erhältlich bzw. ab 2. Mai in den Briefkästen aller AbonnentInnen. Wer noch kein Abo bestellt hat, den/die laden wir dazu herzlich ein! Oder zu einer kostenlosen Probenummer:
Die Volksstimme-Ausgabe im April ist erschienen und ab sofort erhältlich bzw. in den Briefkästen aller AbonnentInnen. Wer noch kein Abo bestellt hat, den/die laden wir dazu herzlich ein! Oder zu einer kostenlosen Probenummer:
Die Gratis-Zeitung "Heute" berichtet in ihrer heutigen Ausgabe groß über "blauen Protest" gegen das "rot-schwarze Sparpaket". FP-Gewerkschafter protestierten - mit Unterstützung von HC Strache - am Ballhausplatz gegen Sparmaßnahmen beim Bundesheer und der Exekutive.
Die Volksstimme-Ausgabe im März ist erschienen und ab sofort erhältlich bzw. in den Briefkästen aller AbonnentInnen. Wer noch kein Abo unter
So das unzweideutige Statement von Wiens
Die erste Volksstimme-Ausgabe des Jahres 2012 ist am 1. Februar erschienen und ab sofort erhältlich bzw. in den Briefkästen aller AbonnentInnen! Jetzt Abonnieren!
Österreich hat - im internationalen Vergleich - niedrige
Unternehmenssteuern. So wurde z.B. die Körperschaftssteuer erst
2004 von 34 Prozent auf 25 Prozent abgesenkt. In Deutschland
liegt der Steuersatz bei knappen 30 Prozent, in den USA gar
bei 40 Prozent.
Es ist ja keine Neuigkeit - doch trotzdem sollte es immer wieder erwähnt werden: FPÖ und BZÖ sind - allen anders lautenden Gerüchten zum Trotz - die Bodyguards der Vermögenden, da sie sich vehement gegen höhere Steuern für Großunternehmen und Superreiche aussprechen.
Die Volksstimme-Doppelausgabe Dezember 2011-Jänner 2012 ist erschienen und ab sofort erhältlich bzw. in den Briefkästen aller AbonnentInnen.
Die Industrie stellt sich klar gegen neue oder
erhöhte Steuern - so der
Die Volksstimme-Ausgabe November 2011 ist erschienen und ab sofort erhältlich bzw. in den Briefkästen aller AbonnentInnen!
In Österreich werden 2010 Tierschützer unter einem Mafia- und Terrorverdacht angeklagt, weil ihre Aktionen des zivilen Ungehorsams die Grenzen der Demokratie ausloten und Einfluss auf die Wirtschaft haben.
Die Verlogenheit der Politik im Umgang mit Cannabis-Produkten in Österreich
kritisiert KPÖ Landessprecher Didi Zach 








