Europäische Selbstgefälligkeit?
- Wednesday, 18. March 2009 @ 10:18
Willkommen bei KPÖ Wien (Alte Website - Archiv seit Ende 2021)
Irgendwie ist das schon ein Hund mit der Demokratie in der Schweiz. Da machen sie sich das zum Teil selber. Natuerlich kommt bei den Volksabstimmungen nicht immer allzu Fortschrittliches heraus -- schliesslich gibt es auch dort rechtspopulistische Parteien wie die SVP oder opportunistische Sozialdemokraten. Auch haben sie Boulevardblaetter wie den "Blick". Von nicht gerade fremden- oder frauenfreundlichen Traditionen ganz zu schweigen. Aber die Schweizer -- und seit ein paar Jahrzehnten auch alle Schweizerinnen -- stimmen oft genug so ab, wie die dortige Kommission fuer Weisheit, der Bundesrat naemlich, es fuer nicht angebracht haelt. Und es ist halt schon ein bisserl mehr als "Unabhaengigkeitsfolklore" (Christoph Prantner im "Standard"), wenn das Schweizer Wahlvolk zwar Kooperationsabkommen mit der EU akzeptiert, aber sich immer ein "Njet" vorbehaelt, will man ueber es drueberfahren.
Die AG Globale Verantwortung, eine Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe, hat vor dem Hintergrund der drohenden Budgetkürzung im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit eine Email-Aktion gestartet. 
Hoch die internationale Solidarität!Ein großes kurdisches Fest des Kurdischen Vereins für Literatur und Integration (KLIK) fand am letzten Samstag im Haus der Begegnung Donaustadt anlässlich des 63. Jahrestages der Gründung der Republik Kurdistan, statt. Die Gründung ihrer Republik war damals für viele KurdInnen ein Quell der Hoffnung, wurde aber bereits nach weniger als einem Jahr von der Zentralregierung in Teheran gewaltsam aufgelöst.
Neben einer Reihe von Festansprachen, sowohl in kurdischer als auch deutscher Sprache, gab es auch Begrüßungsworte, u.a. in Vertretung des Bezirksvorstehers Norbert Scheed, von Muna Duzdar (Sie ist in einer palästinensischen Familie geboren und war bei den letzten Nationalratswahlen Kandidatin der SPÖ zur Nationalratswahl an einem vorderen Listenplatz in unserem Wahlkreis.) Für die KPÖ ergriff ihr Donaustädter Bezirkssprecher Johann Höllisch das Wort.
Um weiter zu lesen, auf das (linke) Kaktusbild klicken!
Die Zentrale Wahlkommission des israelischen
Parlaments hat am 12. Jänner verkündet, dass zwei arabische Parteien von
den bevorstehenden Wahlen zur Knesset ausgeschlossen werden - berichtet die Süddeutsche Zeitung.Begründet wurde die Entscheidung von der Wahlkommission damit, dass die Parteien das Existenzrecht Israels nicht anerkennen und Terrororganisationen unterstützen würden. Untermauert wurde der Vorwurf - laut Süddeutsche - mit Reisen von arabischen Abgeordneten "in mit Israel verfeindete Staaten".
Der ganze Kommentar von Uri Avnery
ORF-Online-Bericht über eine Gaza-Soli-Demo in Wien
KPÖ-Erklärung vom 30. Dezember zur Eskalation der Gewalt durch die israelische Regierung
Seither sind 50 Jahre vergangen. Verschiedene US- Präsidenten haben ihre Amtszeit abgedient, wurden ermordet oder sind abgetreten. Der RGW ist Geschichte. Die SU ist zerfallen. Aber Cuba existiert noch immer.
Nachfolgend Auszüge aus Statements der CP Israel und der CP USA zu den aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten.Hundreds demonstrators attended a rally in central Tel Aviv (Friday, December 26) to protest the expected Israeli military operation to Palestinian rocket attacks from Gaza. The rally was organized by the Coalition against the Gaza Siege and Hadash (Democratic Peace and Equality Front Communist Party of Israel).
"I suggest that we go the other direction," said Hadash Knesset Member Dov Khenin, a leading member of the Communist Party of Israel. "Our power is our tragedy. One powerful blow will not bring the end. They will respond with rockets and eventually we'll embark on an all-out war. Going in the other direction means reinforcing the lull, securing a ceasefire, and lifting the siege that only serves to unite the population around Hamas." (...) Khenin also said: "A comprehensive war in Gaza is dangerous and unnecessary and will put the lives of thousands of Gazans and western Negev residents at risk"." War is not the solution to the Kassam rocket problem," he continued. "There is another way: a real truce agreement. Not just a cease-fire, but also ending the Gaza blockade and easing the extreme suffering of a million-and-a-half people."
Beide Seiten fühlen sich wie immer im Recht, angeblich hätten sie keine andere Wahl, als sich zu verteidigen: Die Israelis wehren sich gegen die Kassam-Raketen, und die Hamas-Kämpfer wollen die zermürbende Blockade beenden, die seit über einem Jahr anhält und das Leben der 1,5 Millionen Bewohner in jeder Hinsicht kaputt macht.
Wir (Asyl in Not) fordern daher, daß endlich geschieht, was in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gefordert wird, die die Völkergemeinschaft vor 60 Jahren, am 10. Dezember 1948, unter dem damals noch frischen Eindruck des Faschismus und des Holokaust beschlossen hat: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“ (Artikel 7). „Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen“ (Artikel 14). „Jeder Mensch hat das Recht auf Arbeit“ (Artikel 23).
Der gesamte Kommentar von Michael Genner, Obmann von Asyl in Not, dem voll und ganz beigepflichtet werden kann und muss.
Der Gipfel vom 15. November 2008 hat alle seine Versprechen gehalten.
Das Versprechen, den Kapitalverkehr nicht einzuschränken, wurde gehalten, denn die G20 haben sich dazu verpflichtet, „zu gewährleisten, dass die Regulierungen effizient sind, die Innovation nicht bremsen und den Handel von Finanzprodukten und –dienstleistungen fördern“.
Das Versprechen, mit keinem Wort die Steueroasen und das Bankgeheimnis zu erwähnen, wurde ebenfalls gehalten.
Das trifft sogar noch mehr für das Versprechen zu, die Derivat-Märkte nicht zu beeinträchtigen, da die G20 für wünschenswert halten, „den Kreditderivatehandel auszuweiten“ oder auch „die Transparenz des Handels mit Kreditderivaten zu verstärken und abzusichern, dass die Infrastrukturen für diese Produkte den Handel mit immer größeren Mengen ermöglichen“.
Der ganze Artikel, der der SOZ, November 2008, entnommen ist.
Das Platzen der US-Immobilienblase und die Pleite der US-Investmentbank
Lehman Brothers im September 2008 waren die Initialzündung für den
weltweiten Crash der Finanzmärkte und umfangreicher Aktivitäten der EU und
vieler Nationalstaaten, um einen Totalzusammenbruch der Finanzmärkte zu
verhindern. Nun wird diskutiert, ob skrupellose Finanzhaie, der
schrankenlose "neoliberale Raubtier-Turbokapitalismus" oder doch nur
mangelnde Kontrollmechanismen Schuld an der Misere sind. 
Eine Abfuhr für die FPÖ im Bezirksjournal!Meinten die zahlreichen bei der Enthüllungsfeier des neuen Che-Denkmals im Donaupark erschienen KubafreundInnen.
Im Beisein des Wiener Bürgermeisters Michael Häupl und (Noch-)Sozialministers Buchinger, des Donaustädter Bezirksvorstehers Norbert Scheed und von zahlreichen lateinamerikanischen Botschaften in Wien (Von Equador bis Argentinien) erschienen VertreterInnen, wurde eine von Bildhauerin Frau Univ.-Prof. Mag. Gerda Fassel gestaltete Bronze-Büste „Che“ Guevaras enthüllt.
Johann Höllisch Bezirkssprecher der KPÖ Donaustadt und Mitglied der Wiener Stadtleitung, Michael Graber vom Bundesvorstand der KPÖ, und zahlreiche weitere KPÖ-Mitglieder aus der Donaustadt, Floridsdorf und anderen KPÖ- Bezirksgruppen nahmen ebenso, wie viele AktivistInnen der politisch breiten Solidaritätsbewegung mit Lateinamerika an dieser Veranstaltung teil.
Um weiter zu lesen, auf das (linke) Kaktusbild klicken!
Infos zu Parteigruppen in Wien
Die KPÖ ist eine gesamtösterreichische, demokratische, feministische, internationalistische, auf freiwilliger Mitgliedschaft beruhende Partei.
Du willst Mitglied werden? Das freut uns sehr. Kontaktier uns ganz einfach per E-Mail.
Sie wollen spenden? Auch das freut uns. Unsere Daten: Emfänger: KPÖ-Wien, BAWAG-Konto, BIC: BAWAATWW; IBAN: AT151400003410665297
Die KPÖ ist Gründungsmitglied der Europäischen Linkspartei (EL), einem Zusammenschluss von 26 linken und kommunistischen Parteien und 10 Beobachterparteien aus 25 europäischen Ländern.