Tausende demonstrierten in Cancun
- Thursday, 9. December 2010 @ 20:18
Auf dem Marsch vertreten waren eine Menge sozialer und politischer Strömungen. An der Spitze der Demo waren die Kleinbauern aus der Region, die gegen das bestehende Landwirtschaftssystem protestierten und einen grundsätzlichen Wandel einforderten. Sie erinnerten an den Kampf der Mexikanischen Revolution: „Zapata vive – lucha sigue" / „Zapata lebt – der Kampf geht weiter".
Ihnen folgten Musiker in traditioneller Kleidung.
Eine Menge Umweltschützer aus Mexiko und anderen lateinamerikanischen Ländern – wie Guatemala und Equador – war mit dabei.
Eine Gruppe kam von der Gewerkschaft der Telefonarbeiter. Greenpeace war mit einem Eisbären vertreten und wies damit auf die Gefahren hin, die mit dem Abschmelzen des Polareises verbunden sind.


Mehr als 10000 Tekelarbeiterlnnen streiken nun seit 52 Tagen und protestieren gegen eine
Blitzentscheidung der Regierung, alle noch in staatlicher Hand befindlichen Tekel-Lagerstätten noch Mitte 2010 zu schließen.
Stopp dem türkischen Staatsterror - Freiheit für das kurdische Volk
Im Jahr 2000 haben sich 189 Nationen darauf verständigt, bis zum Jahr
2015 die extreme Armut auf der Welt zu beenden (Millenniumsziele).
Während Klimawandel und Wirtschaftskrise die Situation verschärfen,
versuchen die Regierungen sich aus ihren Verpflichtungen zu stehlen.
Das G20-Treffen in Pittsburgh war der dritte Weltfinanzgipfel binnen zehn Monaten. Nach diesem Treffen ist klar: aus dem Club der sieben bzw. acht führenden Industrienationen (G7/G8) wird künftig die G20. Zur "Gruppe der 20" gehören alle Mitglieder der Gruppe der acht wichtigsten Industriestaaten (G8): USA, Japan, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Russland und Kanada. Dazu kommen die wichtigsten Schwellenländer: China, Indien, Brasilien, Mexiko und Südafrika, Argentinien, Australien, Indonesien, Saudi-Arabien, Südkorea und die Türkei; außerdem die Europäische Union.
Am 18./19. September fand in Athen die 8. Konferenz des Regionalbüros Europa des Weltgewerkschaftsbundes (WGB) statt. 51 KollegInnen aus über 30 europäischen Gewerkschaften und Branchenvereinigungen diskutierten dabei die Auswirkungen der gegenwärtigen Krise für die ArbeiterInnen und Angestellten und die entsprechenden Forderungen der klassenorientierten Gewerkschaftsbewegung.
Mohssen Massarrat, der seit den 70er Jahren in Deutschland lebt und arbeitet und hunderte Beiträge unter anderem zur Situation im Nahen und Mittleren Osten verfasst hat, und Harald Etzbach über die Proteste im Iran und die Rezeption der Proteste in Deutschland.








