WEF - no thx
- Wednesday, 1. June 2011 @ 11:47
Ziel des WEF ist es, eine "weltweite Vernetzung zwischen den Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien" zu schaffen. Deshalb werden neben dem jährlichen Treffen immer mehr regionale Konferenzen organisiert, um konkret auf "die Problemstellungen der Region eingehen zu können" - und nebenbei die "internationale Geschäftswelt" mit den "politischen Führer" einiger Länder in Kontakt zu bringen. Das Davoser Forum ist das jährliche Treffen der Organisation, der "Gipfel der Gipfel". Hier treffen sich an die tausend Unternehmensführer, rund 250 Staatsvertreter, etwa 300 Wissenschaftler, hochrangige Kulturträger, sowie ein Tross von Medienleuten.
Das WEF brüstet sich damit, eine Schlüsselrolle bei der Festsetzung neuer wirtschaftlicher, politischer, kultureller und sozialer Tendenzen und Stoßrichtungen zu spielen und bei der Umsetzung von (neuen) Strategien der multinationalen Konzerne (und Staaten) "Resultate voranzutreiben und ihre Potentiale maximieren zu können". Zweck des Forums ist, laut Eigendarstellung, "den Zustand der Welt zu verbessern". Laut Schwab müssen die Weltverbesserungsideen aber den "Unternehmergeist" als gemeinsamen Nenner haben: "Wir wissen, dass der Unternehmergeist die Grundlage jeglichen wirtschaftlichen und folglich auch sozialen Fortschrittes ist."
Wichtiges "Umsetzungsinstrument" ist der "World Competitiveness Report" - mit diesem Report werden Länder bezüglich ihrer Wettbewerbsfähigkeit analysiert und eingestuft. Wettbewerbsfähigkeit wird dabei definiert als "institutioneller und politischer Rahmen zur Förderung eines anhaltend raschen Wirtschftswachstums", was z.B. impliziert, dass sozialstaatliche Sicherungssysteme als Bremsklötze, niedrige Steuersätze für Unternehmen hingegen als eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine wettbewerbsfähige Volkswirtschaft gesehen werden.
Als großen "Erfolg" betrachtet es das WEF, die Liberalisierung von Finanztransaktionen wesentlich vorangetrieben zu haben.
Vom 7. - 9 Juni 2011 findet in der Wiener Hofburg das Regionalform des WEF statt. Am 7. Juni wird eine Demonstration gegen dieses Treffen abgehalten. Treffpunkt: 15 Uhr, Yppenplatz, 1160 Wien. Die KPÖ beteiligt sich an der Demonstration!
Infos zu den Protesten gegen das WEF-Forum 2001 in Salzburg
Infos auch unter der Site des WEF

Zweieinhalb Monate nach dem Super-GAU im AKW Fukushima gesteht der japanische Atomkonzern TEPCO nun: Es gab nicht nur in einem, sondern gleich in drei der sechs Reaktoren eine Kernschmelze.
Hunderttausende Arbeiterinnen und Arbeiter demonstrierten am 1. Mai auf dem Taksim-Platz in İstanbul. Mehr als 300.000 Demonstranten zogen von vier Richtungen auf den Platz vor die zentrale Bühne und hörten den Reden und musikalischen Beiträgen zu.
Schenkt man den Berichten über Hartz-IV-Empfänger in den Medien Glauben, dann muss sich der Eindruck aufdrängen, es handele sich bei diesen um einen eingeschworenen Kreis von Menschen, die in vollem Bewusstsein die Gutmütigkeit der Gemeinschaft, in der sie leben, ausbeuten.
Die Kubanische Botschaft hatte zu einer Veranstaltung mit dem Titel "50 Jahre US-Invasion in der Schweinebucht" ins 7STERN eingeladen und viele, viele Freunde und Freundinnen Kubas sind gekommen.
Am 16. April feierte die KP-Irak in Wien den 77igsten Jahrestag ihrer Gründung.
Seit heute bezeichnet auch die japanische Regierung die Reaktorkatastrophe in Fukushima als Super-Gau. Einen solchen Störfall gab es zuvor erst einmal - 1986 in Tschernobyl. Das „Eingeständnis“ der japanischen Regierung kommt genau einen Monat und einen Tag nach dem verheerenden Tsunami und dem Beginn der Reaktorkatastrophe. Doch die Betreiberfirma TEPCO warnt bereits: Das AKW-Unglück könnte noch schlimmer werden als jenes in Tschernobyl.
Der japanische kommunistische Unterhausabgeordnete Hidekatsu Yoshii stellte sich den Fragen der französischen Zeitung "l´Humanité".
Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien, wünscht sich angesichts der dramatischen Entwicklungen in Japan eine breite gesellschaftliche globale Massenbewegung für den sofortigen weltweiten Ausstieg aus der unberechenbaren und unbeherrschbaren Atomtechnologie.
Die rechtsnationale Regierung unseres Nachbarlandes Ungarn hat mit ihrem umstrittenen Mediengesetz de facto eine Pressezensur eingeführt. Die neu geschaffene Medienbehörde NMHH besitzt nun auch die Möglichkeit, unabhängige Medien, Internetportale und Zeitungen zu kontrollieren. Dies, indem sie bei Nichteinhaltung sehr schwammig formulierter Richtlinien existenzbedrohend hohe Geldstrafen verhängen kann. Nachdem bereits das Parlament in seinen Kontrollmöglichkeiten durch die mit Zwei-Drittel-Mehrheit regierende FIDESZ-Partei eingeschränkt wurde, fällt nun eine weitere demokratische Kontrollinstanz im Lande weg. Damit sind eindeutig die Grundrechte auf Medien-, Meinungs- und Informationsfreiheit in Gefahr. Außerdem wird weiteren Menschenrechtsverletzungen Vorschub geleistet.









