Vor 5 Jahren verurteilte der internationale Gerichtshof die Apartheidsmauer in der Westbank und in Ost-Jerusalem
- Sunday, 26. July 2009 @ 16:48
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"Die G-8- und andere Teilnehmerstaaten des am Freitag zu Ende gegangenen Gipfeltreffens in Italien wollen in den kommenden drei Jahren bis zu 20 Mrd. Dollar (über 14 Mrd. Euro) an Agrarhilfen für Afrika aufbringen",ist auf ORF-Online zu lesen. Ziel sei, die Sicherung der Nahrungsmittelversorgung. Und: In der Gipfelerklärung werde sogar der Anstieg der Nahrungsmittelpreise, der besonders Trikont-Länder trifft, kritisiert.Warum - ausgehend von den laut Postulaten guten Absichten der Mächtigen der Welt - nicht einfach die Nahrungsmittel- und Energiebörsen ganz schlicht und einfach zugesperrt werden, wird weder im ORF-On-Beitrag erklärt, noch wurde es wohl in L'Aquila besprochen. Und warum nicht einfach die "terrible Twins", IWF und Weltbank, die rund um den Globus seit Jahrzehnten für Verwüstung sorgen, aufgelöst werden, bleibt ebenfalls unbeantwortet.
Ps.: Die deutsche Tageszeitung "taz", so ist einem anderem Beitrag zum Gipfeltreffen zu entnehmen, hat kürzlich errechnet, dass sich die großen Zusagen der G-8-Staten aus 2005 (die Hilfe für Afrika bis 2010 um 25 Milliarden US-Dollar im Jahr zu erhöhen) "in Luft aufgelöst" haben. Bisher - bis Juli 2009 - wurde nicht einmal ein Drittel des Versprechens eingelöst.
Um die Demonstrationen zu unterbinden holt die islamische Republik zur breiten Repression aus. Der iranischen Liga für Menschenrechte zufolge hat das iranische Regime in den vergangenen zwei Wochen mehr als 2.000 Menschen verhaftet. Zahlreiche StudentenführerInnen, anerkannte ArbeiteraktivistInnen und auch JournalistInnen gehören zu den Gefangengenommenen. Wie aus zahlreichen Quellen zu erfahren ist, werden die Häftlinge wiederholt gefoltert. Mehrere hohe Würdenträger des Regimes und Führer der Pasdarans (Revolutionsgarden) verlangen, dass die Meuterer zum Tode verurteilt und hingerichtet werden, "um all jenen, die die Ordnung und Stabilität der islamischen Republik in Frage stellen wollen, eine Lektion zu erteilen." Es werden mehr als 200 Tote gezählt, hunderte Verletzte und Vermisste.
MAHNWACHE
am Mittwoch, 1. Juli 2009 um 18.00 Uhr
am Stephansplatz/Graben
Die Zeitung der DKP, UZ, sprach am Rande des großen UZ-Pressefestes mit 2 Genossen der Tudeh-Partei über die aktuelle Situation in ihrem Land.Die Tudeh-Partei (Partei des Volkes) ist die 1941 gegründete kommunistische Partei des Iran. Seit 1983 ist sie dort verboten. Viele ihrer Mitglieder sind unter dem islamischen Regime verfolgt und ermordet worden.
1. Ahmadinejad hätte durch seine konsequente Politik gegen die Korruption und die reiche Elite sehr viel Rückhalt in der Bevölkerung und daher auch die Wahl tatsächlich gewonnen – entgegen der Behauptung der Reformbewegung, hinter der vor allem die Reichen und westlich Orientierten aus dem Norden Teherans stünden.
Das Regime versucht einerseits, durch Kriminalisierung friedlicher Demonstrationen und die Ermordung unbewaffneter Menschen die breiten Massen abzuschrecken und sie, durch gleichzeitig breit angelegte, gezielte Festnahmen von führenden Persönlichkeiten zu trennen. Anderseits suggerieren Khamenei und der Wächterrat Gesprächsbereitschaft mit Vertretern der Reformer mit dem Ziel, von der Protestbewegung der Millionen abzulenken und das Reformlager zu spalten.
Mit Selbstzuschreibungen ist es so eine Sache. Seit Jahren fordern "Anti-Deutsche" bedingungslose Solidarität mit dem Staat Israel - ganz egal welche Menschenrechtsverletztungen die dort Regierenden auch vollbringen. Das Pendant der "Anti-Deutschen", die selbst ernannten "Anti-Imps", z.B. der AIK, stehen diesen in der Stupidität mancher Einschätzungen jedoch nicht nach.Vor wenigen Tagen erklärte die AIK, die Antiimperialistische Koordination: "Der überwältigende Wahlsieg für Ahmadinejad ist aus antiimperialistischer Sicht positiv, denn das dominante Charakteristikum des nun im Amt bestätigten Präsidenten ist die Ablehnung der US geführten Neuordnung des `Nahen Osten´."
Iraqi Communists, waving red banners, joined thousands of workers and trade unionists in celebrating the International Workers Day in central Baghdad on Friday, 1st May 2009.
The marchers started off from under Nasb al-Hurriya (Freedom Monument), the historic landmark, in Sahat Al-Tahrir (Liberation Square), moving towards Firdos Square and eventually ended at Andulus Square where a mass rally was held.
Ein gerechtes und nachhaltiges Weltfinanzsystem fordern Ruth Picker, Geschäftsführerin von „Globale Verantwortung – Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe“ und Klemens Riegler, Geschäftsführer des Ökosozialen Forums, im Vorfeld der Veranstaltung „Jenseits von Steuerflucht und Steueroasen“ in Wien.
Der ganze Beitrag auf der Website von globaleverantwortung.at
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