Wir sitzen mit den Griechen, die sich wehren, in einem Boot
- Wednesday, 5. May 2010 @ 10:48
Deutschland fordert von Griechenland ein Sparprogramm, das des IWF würdig und geeignet ist, den Inselstaat in eine tiefe Depression zu stürzen. Die Lohnsenkungen, Renten- und Ausgabenkürzungen werden das Bruttoinlandsprodukt weiter drücken und damit das Haushaltsdefizit weiter erhöhen – eine teuflische Spirale nach unten. Der deutsche Auftritt ist umso garstiger, als Deutschland für sich das glatte Gegenteil in Anspruch genommen hat: Das Bankenrettungspaket, die Konjunkturspritze für die Autoindustrie, die Verlängerung der Kurzarbeit – sie wurden alle damit gerechtfertigt, man dürfe die Fehler der 30er Jahre nicht wiederholen, ein Abgleiten in die Rezession sei unter allen Umständen zu vermeiden.Angela Klein analysiert in der SOZ 4/ 2010 die rassistischen Sprüche deutscher Medien über «die Griechen, die nicht wirtschaften können» und zugleich skizziert Klein linke Alternativen zur Misere.

WILLY MAI 2010
unter diesem Titel berichtet das Magazin des ÖGB (Die Solidarität) in der aktuellen Nummer über den Kampf türkischer ArbeiterInnen gegen Ausverkauf, Arbeitsplatzverlust und Repression durch die Polizei.
Mehr als 10.000 Tekelarbeiterlnnen streiken nun in der vierten Woche und protestieren gegen eine
Blitzentscheidung der türkischen Regierung, alle noch in staatlicher Hand befindlichen Tekel-Lagerstätten noch
Mitte 2010 zu schließen.
7. Juli 2008: ÖVP-Chef Molterer erklärt: "Es reicht". Als Begründung für den Ausstieg aus der Regierung und die Notwendigkeit von Neuwahlen wird u.a. der Brief von Gusenbauer und Faymann an die Kronen-Zeitung angeführt, aus welcher ÖVP und viele Medien in trauter Eintracht eine neue "EU-Linie" der SPÖ ableiten - Skeptiker vermuteten schon damals, dass es sich
In den letzten Wochen haben uns viel Anfragen erreicht, warum Attac sich gegen den Reformvertrag engagiert und wie es möglich sei damit „auf der gleichen Seite“ zu stehen wie etwa nationalistische oder nationalchauvinstische Gruppen. In der folgenden Stellungnahme begründen wir nochmals unser Engagement und bekräftigen unsere pro-europäische Haltung, aus der heraus wir den EU-Reformvertrag ablehnen.
Glaubt man den Aussagen des EU-Kommisionspräsidenten José Manuel Barroso, dann ja. Barroso hat uns 14 Tage vor der Europameisterschaft einen Elfer aufgelegt. Wenn bei der Volksabstimmung in Irland die IrInnen NEIN sagen, "steht die ganze EU in ihrer derzeitigen Form zur Diskussion." (Der Standard, Wien, 23. 5. 2008). Jedenfalls ist Irland ist das einzige Land der EU, in dem die Bevölkerung über den EU-Verfassungsvertrag abstimmen "darf".








