Was ist aus den „klugen Finanzierungsmethoden“ des Wiener Kanalnetzes geworden?
- Saturday, 2. August 2008 @ 11:33

Den ÖBB drohen jetzt enorme Mehrkosten! Ist jetzt auch unser Kanalnetz davon betroffen?Wir erinnern uns der „Budgetdebatte“ in der Donaustädter Bezirksvertretung für das Budgetjahr 2004 zurück. Herr Uttner und die „große (Finanz-) Welt“: Der Ausbau des Kanalnetzes in der Donaustadt könne durch „kluge Finanzierungsmethoden“ finanziert werden, so der Vorsitzende des Finanzausschusses und SPÖ-Klubobmann in der Bezirksvertretung damals im „Originalton“.
„Cross-Border leasing"
So hieß damals das Zauberwort. Die KPÖ hatte vor solchen Finanzierungsformen immer gewarnt.
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"Mehr als zwei Wochen war der Aufzug in der U1-Station Kaisermühlen für die Fahrtrichtung nach Leopoldau, defekt." informierte Hajduk Mrdalj, (im Bild rechts) Kaktusleser und parteiunabhängier Kandidat auf der KPÖ-Regionalliste für die Bezirke Froridsdorf und Donaustadt, das Kaktusteam.




Alle Zeit der Welt scheinen die in unserem Bezirk gewählten PolitikerInnen zu haben, wenn es um eine rasche und unbürokratische Lösung eines dringenden Problems von BürgerInnen aus unserem Bezirk geht. Bereits im Februar 2007 hatte sich eine ältere Einwohnerin im Einzugsbereich des Kagraner Platzes an den Herrn Bezirksvorsteher gewandt. Die Einkaufssituation sei vor allem für ältere Menschen unerträglich. Ohne Benutzung eines öffentlichen Verkehrsmittels sei kein Einkauf von Gütern des täglichen Bedarfs möglich. Er habe für ihr Anliegen sein vollstes Verständnis, teilte Bezirksvorsteher Scheed in seiner Antwort mit. Anfang 2008 wandte sich die Kagranerin, nachdem sie seit dem Antwortbrief des Bezirksvorstehers in dieser Sache nichts mehr gehört hatte, an den Kaktus. Wir brachten in Erfahrung, dass Ecke Wagramer Platz/Kagraner Platz ein größeres Einkaufszentrum mit einem Lebensmittelsupermarkt in Planung sei, mit dessen Fertigstellung aber erst frühestens Ende 2009 gerechnet werden kann. Grund genug, mit den von ihrer tristen Nahversorgersituation betroffenen KagranerInnen gemeinsam über Übergangslösungen nachzudenken. Eine unserer Ideen: Die Schaffung eines vorübergehenden Wochenmarktes.





Das, Kaktusfest, im Vorjahr erstmal durchgeführt, war auch heuer wieder ein voller Erfolg.


Leserbrief eines Donaustädter Fußballfans

















