Bewußte Wählertäuschung in ÖGB-Zeitung?
- Wednesday, 24. September 2008 @ 15:13
Verwundert waren nicht nur viele KPÖ-Mitglieder über die letzte Ausgabe der ÖGB-Zeitung "Solidarität". Da waren Interviews mit Faymann, Molterer, van der Bellen, dem nicht gerade als Gewerkschaftsfreund bekannten HC Strache, Heide Schmidt und Dinkhauser, aber kein Mirko Messner, keine KPÖ.In einer Randbemerkung war dann zu lesen: "Über die Reaktionsfähigkeit mancher Spitzenkandidaten und ihrer Pressebüros wunderte sich die Redaktion der Solidarität: Sowohl BZÖ-Frontmann Jörg Haider als auch die Spitzenkandidaten von KPÖ und Rettö schafften es nicht, auf mehrmalige Mails und Telefonanrufe binnen mehr als einer Woche die Antworten zu senden."
Da Fehler natürlich immer und jedem passieren können, machten sich der KPÖ-Spitzenkandidat, die Pressesprecherin u.a. Beteiligte auf die Suche nach den Mails, die laut Solidarität ergangen sind. NUR: die Suche unsererseits war erfolgslos - selbst in den diversen SPAM-Ordnern war keine einzige Message vom ÖGB vorzufinden.

Der Crash des US-Immobilienmarktes, der zahlreiche Investmentbanken in den Abgrund gerissen hat, und welchen die US-SteuerzahlerInnen nun mit mindestens 700 Mrd. US-Dollar ausbaden dürfen, hat den heimischen Wahlkampf erreicht. Molterer versucht sich einmal mehr als "Stabilitätsgarant" zu präsentieren und Faymann gibt sich als Beschützer der Pensionisten und Pensionistinnen.
Dass grüne Spitzenfunktionäre mit der simplen Logik auf "Kriegsfuß" stehen,
darauf wurde an dieser Stelle
Was manche schon immer vermuteten, andere befürchteten und wieder andere vorhersagten, liegt nun schwarz auf weiss am Tisch. Bestätigt und gezeichnet von den Wahlbüros von SPÖ, Grünen und LIF.
Eingeständnis von LIF Bundessprecher Alexander Zach - er war doch, wenn "auch indirekt" (so die Aussage), für EADS (dem Eurofighter Produzenten) tätig und er hat dafür Geld bekommen. LIF-Spitzenkandidatin Heide Schmidt: Zach habe "in der Politik seine Unbefangenheit bewiesen", er solle weiterhin Bundessprecher bleiben.
Die Grünen fordern die Entlastung der unteren Einkommensschichten - ein Vorschlag lautet
Wer die Statements und Erklärungen der Grünen im NR-Wahlkampf verfolgt – die meisten Printmedien und der ORF sind da eher kein nützliches Info-Medium – wird feststellen, dass die Stringenz in der sozialpolitischen Argumentation der grünen Parteispitze fehlt. Da wird einerseits gegen eine angebliche „Gießkannenpolitik“ gewettert, zugleich werden aber Forderungen aufgelistet, die sehr wohl dem Prinzip der „Gießkannenpolitik“ verpflichtet sind. 








