Ökoprämie statt Schrottprämie
- Saturday, 24. January 2009 @ 12:21
"Die Verschrottungsprämie der Regierung ist Schrott.
Weder wirtschafts- noch umweltpolitisch macht diese Prämie, die über 20 Millionen Euro an Steuergeld kosten wird, Sinn",
so KPÖ-Landssprecher Didi Zach. Selbige Meinung vertritt auch der VCÖ-Experte Blum: Die „Verschrottungsprämie sichert weder nachhaltig Arbeitsplätze noch trägt sie zum Klimaschutz bei. Und wenn man all die negativen Nebenwirkungen berücksichtigt, dann sieht man, dass die Verschrottungsprämie selbst schrottreif ist“.

Das im polnischen Posen veröffentliche Klimaschutz-Ranking von Germanwatch zeigt, dass Österreichs Klimapolitik - auch über die Europäische Union hinaus - immer weiter abrutscht, so die Umweltorganisation Greenpeace in einer Aussendung.
Fast tagtäglich gibt es neue Horrormeldungen zum Thema Klimawandel. Nicht nur Experten warnen, dass der Planet auf den Kollaps zusteuert. Hatte sich noch vor einem Jahr selbst die EU-Elite den Kampf gegen den Klimawandel auf "ihre Fahnen" geschrieben, so ist nun alles anders. 




Uneinig scheinen sich die Grünen zum Vorschlag „Gratisbenutzung der Öffis“ zu sein. (siehe Kaktusbericht vom 04.07.2008) Dass sich E-Controll-Chef Werner Botz für die kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel aussprach, dürfte die Grünen „am falschen Fuß erwischt haben“, mutmaßt Johann Höllisch, Verkehrssprecher der KPÖ Wien und Bezirkssprecher der KPÖ-Donaustadt und fordert die Grünen zur Klärung ihrer Haltung auf. Für viele in unserem Bezirk, der Donaustadt, aktiv gewordenen GegnerInnen neuer Autobahnen durch unseren Bezirk, wäre es von Interesse, darüber vor den Nationalratswahlen Klarheit zu bekommen, welche Haltung nun die für die Grünen gültige ist.








