Zach: "Mittels Personalrochaden wird die SPÖ weder ihre Probleme noch die Probleme der Menschen in Wien lösen"
- Saturday, 21. January 2017 @ 11:07
Insbesondere im Gesundheits- und im Sozialbereich, aber auch bei den Themen Wohnen oder Verkehr ortet Zach Handlungsbedarf - "aber die paternalistisch regierte Wiener SPÖ pendelt und schlingert zwischen in Ansätzen guten Ideen und großen Zugeständnissen gegenüber all jenen Kräften, die immer noch an die Allheil-Kräfte der Märkte glauben. Konkret: Der Bau neuer Gemeindewohnungen im Eigentum der Gemeinde ist zwar sinnvoll und zu begrüßen - doch das Ziel 4.000 Wohneinheiten in 5 Jahren zu errichten, zeigt schon, dass es am adäquaten Problembewußtsein offenbar mangelt."
Zugleich meint auch Zach innerhalb der Wiener SPÖ einen Streit bzgl. des Umgangs mit der FPÖ auszumachen. "Wider alle Vernunft", so Zach, "gibt es offenbar eine starke Strömung die meint, dem Rechtspopulismus durch ein weiteres politisches Entgegenkommen WählerInnen abspenstig machen zu können. Wohin solch eine Politik letztlich führt sollte jedoch auch jenen, die im Geschichtsunterricht kaum aufgepasst haben, bekannt sein."

Ohne Überraschung ging gestern abend die 2tägige Budgetdebatte im Wiener Gemeinderat zu Ende. Der Budgetvoranschlag für das Jahr 2017 - es werden Gesamteinnahmen von 12,8 Mrd. Euro bei Gesamtausgaben von knapp 13,4 Mrd. Euro prognostiziert - wurde mit den Stimmen von SPÖ und Grünen beschlossen
Die Entpolitisierung der Politik, vorangetrieben von Boulevard-Medien und rechtspopulistischen Kräften, schreitet mit großen Schritten voran - auch in Wien. Kein Tag (siehe auch
Rekord-Armut, Rekord-Arbeitslosigkeit, Rekord-Schulden -
Auf Basis von elf Indikatoren (befragt wurden Jugendliche - laut einigen Medienberichten zwischen 14 und 24 Jahre alt, laut anderen Berichten zwischen 14 und 17 Jahre alt - in Jugendzentren, bei der Parkbetreuung oder im Rahmen der Streetwork Arbeit) wurde die Meinung von 214 muslimischen Jugendlichen erhoben und anschließend von den Studienautoren drei Gruppen (jene der "Gefährdeten", jene der "Ambivalenten" und jene der "Gemäßigten") konstruiert.
Rund 60 AktivistInnen sind zur Wien Anders Generalversammlung am 15. Oktober gekommen. Vorweg kann festgehalten werden: Die Stimmung war gut, das Diskussionsklima solidarisch und konstruktiv.
Vor einigen Tagen wurde es publik. Die Stadtregierung wird die Gebühren für Wasser, die Abwasserentsorgung und die Müllabfuhr mit 1.1.2017
Auch im Juli ist damit die Arbeitslosigkeit in Wien wieder gestiegen – und zwar um 3,2 Prozent im Vergleich zum Juli 2015.
Eine alte KPÖ-Forderung, die auch von der Wahl-Allianz Wien Anders im letzten Wiener Gemeinderatswahlkampf erhoben wurde, da auch die Piraten und die Plattform der Unabhängigen für Gratis-Öffis eintreten, bekommt damit zusätzliche Unterstützer.
Der Chef der ÖVP-Wien, Gernot Blümel, fordert seit Monaten Kürzungen bei der bedarfsorientierten Mindestsicherung. Unter der Parole "Gerechtigkeit für die Leistungswilligen" will er laut Eigendarstellung Sprachrohr für all jene sein, "die täglich aufstehen und arbeiten und am Ende des Monats nicht viel mehr davon haben als jene, die sich auf den Staat verlassen."








