Post und Telekom: Vorrang für Beschäftigte, nicht für Dividenden
- Thursday, 17. April 2008 @ 11:08
Willkommen bei KPÖ Wien (Alte Website - Archiv seit Ende 2021)
Die KPÖ-Margareten demonstriert gegen die von allen im Gemeinderat vertretenen Parteien befürwortete Bettelverordnung, indem sie auf dem Siebenbrunnenplatz am Vorabend des Internationalen Frauentags eine politische Installation errichtet.
Die Installation wird aus dutzenden lebensgroßen Pappfiguren bestehen, die Sandra Frauenberger (SPÖ) mit Kindern bettelnd darstellen (siehe Abbildung). Unter dem Motto „Armut abschaffen statt Arme verbieten“ wird die zuständige Stadträtin gefragt, was sie machen würde, wenn sie in der prekären Lage der bettelnden Frauen wäre.
7. März 2008
17:30 Uhr
1050 Wien, Siebenbrunnenplatz
In Graz gibt es schon eine, in Wien soll sie Ende März auf Betreiben von Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) mit Zustimmung aller im Gemeinderat vertretenen Parteien beschlossen werden: eine Bettlerverordnung. Der Wiener SPÖ geht es dabei vor allem um bettelnde Roma, die aus Rumänien und Bulgarien stammend mit Kindern bei U-Bahnstationen und anderen stark frequentierten Plätzen sitzen oder knien.
„Obwohl die Weltwirtschaft boomt“, so heißt es in dem Aufruf zur internationalen Kampagne „Menschenwürdige Arbeit, menschenwürdiges Leben“, „verbessert sich das Leben des Großteils der Menschen weltweit nicht. Grund dafür sind die hohe Arbeitslosigkeit in vielen Ländern oder die Nichtbezahlung von geleisteter Arbeit.“
Die BAGS-Kollektivverhandlungen für die rund 75.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich brachten ein mageres Ergebnis. Die Löhne und Gehälter wurden um nur 3% angehoben. Die Arbeitgeberseite bot lange Zeit überhaupt nur skandalöse 2,1%. Das man matte Gehaltserhöhungen mit kämfperischen Maßnahmen auch abwenden kann, haben kürzlich finnische Krankenschwestern bewiesen.
"Budgets sind kein abstraktes Zahlenwerk, sondern in Zahlen gegossene Politik" – dies lassen uns die Regierenden immer wieder wissen. Doch was zeigt ein Blick auf bzw. hinter das Budget der Republik? Für 2007 kalkuliert die Regierung mit Einnahmen von 63,2 Mrd. Euro. Davon kommen – laut Voranschlag – 20,9 Mrd. aus der Umsatzsteuer, 19 Mrd. Euro aus der Lohnsteuer und weitere 10,5 Mrd. aus Verbrauchs- und Verkehrssteuern wie z.B. der Mineralölsteuer, der Tabak- und Alkoholsteuer, der Energieabgabe u.a. "kleinerer" Steuerposten.
Lebensmittel, Mieten, Heizkosten – jedes Jahr steigen die Preise für fast alle Dinge des täglichen Bedarfs. es hilft wenig, wenn andere Sachen, wie Handys oder MP3-Player etwas billiger werden, man muss beim täglichen Einkauf immer tiefer in die Tasche greifen.
Vor zwei Monaten übergab die Gewerkschaft vida eine mit über 5000 Unterschriften erfolgreiche Petition an die Wiener Stadträtin für Gesundheit und Soziales, Sonja Wehsely, mit dem Ziel, dass die ¼-Stunden-Einsätze in der mobilen Betreuung (Heimhilfe) abgeschafft werden. Nur eine Korrektur in der Geschäftspraxis des Fonds Sozialen Wiens (FSW), der in Wien für die Vergabe von geförderten Heimhilfestunden an Anbieterorganisationen zuständig ist, zeichnet sich noch nicht ab. Infos zu Parteigruppen in Wien
Die KPÖ ist eine gesamtösterreichische, demokratische, feministische, internationalistische, auf freiwilliger Mitgliedschaft beruhende Partei.
Du willst Mitglied werden? Das freut uns sehr. Kontaktier uns ganz einfach per E-Mail.
Sie wollen spenden? Auch das freut uns. Unsere Daten: Emfänger: KPÖ-Wien, BAWAG-Konto, BIC: BAWAATWW; IBAN: AT151400003410665297
Die KPÖ ist Gründungsmitglied der Europäischen Linkspartei (EL), einem Zusammenschluss von 26 linken und kommunistischen Parteien und 10 Beobachterparteien aus 25 europäischen Ländern.