Zeitzeugengespräch mit Fritz Propst auf DVD
- Wednesday, 1. December 2010 @ 10:26
Fritz Propst präsentierte Ende September im Rotpunkt, dem Kultur- und Parteilokal der KPÖ-Margareten, sein Buch "Abschied am Westbahnhof". In diesem autobiographischen Buch berichtet der heute 94jährige Widerstandskämpfer von den Aktivitäten junger ÖsterreicherInnen in der englischen Emigration.
Der zweistündige Videomitschnitt von dieser Buchpräsentation kann jetzt als DVD bei der KPÖ Wien unter [email protected] angefordert werden. Die DVD kostet 5 €.
Ausschnitt aus dem Zeitzeugenbericht auf Youtube

Nachdem bereits vergangene Woche tausende StudentInnen auf die Straße gegangen sind, beteiligten sich gestern - laut ÖH-Angaben - rund 20.000 TeilnehmerInnen an einem mehr als zweistündigen lautstarkem und bunten Marsch durch die Wiener Innenstadt. Viele Gruppen und Initiativen der Zivilgesellschaft waren präsent und natürlich auch die KPÖ.

In Österreich gab es zwischen 1918 und 1938 eine ausgeprägte Festspielkultur, wobei es nicht nur einen Boom der traditionellen Passionsspiele und verstärkt auch Initiativen zur Gründung neuer künstlerischer Festspiele gab. Auch alle wichtigen politischen Gruppierungen der Zeit wie Sozialdemokraten, Christlichsoziale, Deutsch-Nationale und, in den dreißiger Jahren, die Austrofaschisten bedienten sich der Festspiele, um ihre Macht zu demonstrieren, ihre Ideologie zu transportieren, die Massen im Sinne der eigenen Weltanschauung zu beeinflussen und sich gegenüber den anderen Gruppierungen abzugrenzen.
Im Winter 1938 erhielten Hunderte jüdische Kinder die Möglichkeit der Einreise nach England und nahmen am Westbahnhof Abschied von ihren Eltern. Ihr Schicksal schildert der Zeitzeuge Fritz Propst in seinem neuen Buch "Abschied am Westbahnhof".
Ab sofort bei der KPÖ um 15,- Euro erhältlich ist die brandneue CD von Sigi Maron und als Bonus eine zweite mit alten Songs von 1976-1996. Nie waren sie bissiger, böser, brisanter als heute.
Rechtzeitig zur Wien-Wahl ist Peter Clars, Stefan Domenigs und Sascha Mikels satirisches Bilderbuch "Hatsche Stratsches Luftballon. Heimreise statt Einreise" erschienen.
Seit 32 Jahren ist das Kulturzentrum Spittelberg im Amerlinghaus eine offene, niederschwellige Einrichtung, in der mit möglichst wenigen Vorschriften und Einengungen kritische, nicht kommerzielle Kulturarbeit stattfindet. Jetzt steht das Amerlinghaus vor dem Aus. Die Stadt Wien hat seit 2004 die Subventionen nicht mehr wertangepasst, obwohl bereits damals aufgrund der Subventionshöhe Personalkürzungen und Einsparungen vorzunehmen waren.
Einige Impressionen von der AutorInnenlesung Linkes Wort am Volksstimmefest am Sonntag 5. September 2010. Weitere Fotos erscheinen in Kürze auf der Webseite
Die AutorInnenlesung Linkes Wort stand beim 64. Volksstimmefest unter dem Motto: "Abgeschoben. Rassismusrepublik Österreich."
Seit Juli 2008 betreibt die Wiener Autorin
Benjamin Turecek, der auch 2010 wieder für die KPÖ kandidiert, gehört zu den aufgehenden Sternen am heimischen Politkabarett.
Im Morgengrauen strandet die Leiche einer Frau auf einer Schotterbank. Drei vermögende Herren verfallen in Panik, und ein herzkranker Daubelfischer übernimmt sich mit einem Erpressungsversuch. Mit Hilfe seines Freundes, des Dozenten, versucht Groll, einer höheren Gerechtigkeit zum Durchbruch zu verhelfen.








