14. Juli: GEDENKVERANSTALTUNG für Oskar GROSSMANN
- Wednesday, 9. July 2014 @ 08:06
„Für Frieden und Freiheit“
kämpften österreichische AntifaschistInnen auch in jenen von der Deutschen
Wehrmacht eroberten Ländern, in denen sie zunächst politische Zuflucht vor der
Verfolgung im eigenen Land gefunden hatten. Viele schlossen sich im besetzten
Frankreich der Résistance an und halfen mit, deutsche und österreichische
Wehrmachtssoldaten zum Überlaufen zu bewegen.
Oskar Grossmann war einer von ihnen. Geboren am 6. Februar 1903 im nordböhmischen Teplice (damals Teplitz-Schönau), aufgewachsen in Wien, schloss er sich in den 1920er Jahren dem Kommunistischen Jugendverband Österreichs an und wurde 1930 Redakteur der KPÖ-Parteizeitung „Die Rote Fahne“ sowie Mitglied des Zentralkomitees.




Wenn mich heute wer fragt, woher nimmst du dir das Recht, anlässlich des 12. Februar 1934 auf die Strasse zu gehen, Du hast doch diese Zeit nicht erlebt, was willst du dann dazu reden?
Wenn wir von den Lehren aus 1934 sprechen wollen, müssen wir uns auch darüber im klaren sein, dass der nach wie vor bestehende und sich derzeit verschärfende Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit den historischen Rahmen auch der gegenwärtigen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen bildet. Und wir dürfen uns auch keine Illusionen darüber machen, wie die herrschende Klasse ihren historisch unvermeidlichen Niedergang aufzuhalten versuchen wird. Rede von Josef Iraschko, Bezirksrat der KPÖ-Leopoldstadt, bei der antifaschistischen Gedenk-Kundgebung beim Goethehof am 15.2.2014.
so Martina Höllisch in Ihrer Rede bei der Gedenk-Kundgebung der KPÖ-Wien am 15.2.2014 im Goethehof. Nachfolgend dokumentieren wir die gesamte Rede von Genossin Höllisch.

Am 12. Februar 1934 hat ein kleiner Teil der ArbeiterInnenklasse und des Republikanischen Schutzbundes gegen den Willen der sozialdemokratischen Parteiführung, den Kampf gegen das austrofaschistische Regime aufgenommen. Dieser Kampf ist der KPÖ auch heute noch Verpflichtung, aktiv zu sein und aktiv zu bleiben.
Franz Witzmann, der als Maler und Journalist arbeitet, war letzten Freitag in Wien, um sich persönlich vor Ort einen Eindruck über die Geschehnisse im Zusammenhang mit den Demonstrationen gegen den WKR-Ball zu machen.
Die Kriminalisierung von antifaschistischen Protesten gegen den Ball der Rechtsextremisten in der Hofburg hat eine neue Stufe erreicht. Gestern wurde bekannt gegeben, dass für weite Teile der Bundeshauptstadt die Bürgerrechte eingeschränkt werden.








