Ein Donaustädter Bezirksrat und sein Faible für verbotene rechtsextreme Lieder
- Sunday, 11. January 2009 @ 11:00

NR-Abgeordneter Karl Öllinger zu Gast bei "Transdanubien gegen Schwarz-Blau"
Nationalratspräsident und Donaustädter FPÖ-Bezirksobmann Martin Graf (siehe dazu auch Kaktusberichte vom 28.10.2008 und 19.11.2008) beschäftigt Mitarbeiter im Parlament, die einschlägige Literatur neonazistischen Inhalts und T-Shirts besitzen dürften, deckte der grüne Nationalratsabgeordnete Öllinger, gestützt auf einen Bericht der Zeitschrift Profil aus dem Februar 2007, auf.
Es handelt sich um Sebastian Ploner, künftiger IT-Beauftragter Martin Grafs im Parlament
und um den Donaustädter Bezirksobmann des Rings Freiheitlicher Jugend (RFJ-22) Marcus Vetter (das Bild links wurde der Website der RFJ 22 entnommen), der neben seiner künftigen Karriere als Mitarbeiter des Dritten Nationalratspräsidenten, schon seit geraumer Zeit auch ein FPÖ-Mandat in der Donaustädter Bezirksvertretung ausübt und deren Jugend-(!!!) und deren Sozialkommission angehört.
Karl Öllinger ist am Dienstag, 20.Jänner 2008, ab 19 Uhr, 1220 Wien, Donaufelderstraße 280 bei der überparteilichen Initiative "Transdanubien gegen Schwarz-Blau", einem Zusammenschluss ehemaliger DonnerstagsdemonstrantInnen aus der Donaustadt und Floridsdorf zu Gast und wird nähere Auskünfte über sein Wissen über das Umfeld von Martin Graf in einem in Deutschland und in Österreich deutschnational wirkenden Netzwerk geben.
Um weiter zu lesen, auf das (linke) Kaktusbild klicken!

behauptet
In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten in Wien 42 Synagogen und jüdische Bethäuser, zahllose jüdische Geschäfte und Wohnungen wurden geplündert, zerstört und beschlagnahmt. 6547 Juden wurden festgenommen und 3700 davon in das Konzentrationslager Dachau verschickt.
So wie jedes Jahr fand auch am 1. November 2008 die traditionelle vom KZ-Verband organisierte antifaschistische Gedenkfeier am Zentralfriedhof statt.
Ich bin 92 Jahre alt und trotzdem kandidiere ich für die KPÖ. Warum? Davon möchte Euch nachfolgend kurz erzählen.
Franz Koritschoner wurde am 23. Februar 1892 in Wien geboren und am 7. Juni 1941 im Konzentrationslager Auschwitz umgebracht. Man weiß, dass er schon in jungen Jahren Mitglied und später Funktionär des Verbandes jugendlicher Arbeiter in Wien war, während des Ersten Weltkrieges zu den aktiven Kriegsgegnern gehörte und einer der leitenden Persönlichkeiten der linksradikalen Gruppen war, die in der Schweiz mit W.I. Lenin Verbindung hatten. Nach Beendigung des großen Jännerstreiks im Jahre 1918 wurde Koritschoner verhaftet und erst knapp vor dem Zusammenbruch der österreich-ungarischen Monarchie entlassen.
Am 26. Mai 1933 trat ein, was die KPÖ-Führung bereits erwartet hatte. Die KPÖ wurde verboten. Damit trat der Kampf der österreichischen Kommunisten und Kommunistinnen in eine neue Phase ein.








