GR-Wahl 2010: Das KPÖ-Team an der Spitze
- Friday, 30. July 2010 @ 09:04
Auf Platz 1 kandidiert Landessprecher Didi Zach, der 1965 im Burgenland geboren wurde.
Auf Platz 2 und 3 werden Dunja Larise und Necmi Patlak, die beide nicht der KPÖ angehören, kandidieren.
Dunja Larise (geb. 1972 in Rijeka) ist in Sarajevo aufgewachsen. Sie lebt seit 1993 in Österreich. Die Politikwissenschaftlerin und Philosophin ist Alleinerzieherin eines 14jährigen Sohnes.
Auf Platz 3 kandidiert Necmi Patlak (geb. 1964 in Yozgat-Cayiralan). Patlak, der seit 20 Jahren in Wien lebt, ist Spenglermeister. Er ist seit vielen Jahren in verschiedenen migrantischen Zusammenhängen aktiv.
Auf den weiteren Plätzen folgen: die Studentin Barbara Steiner und der Betriebsrat und AK-Rat des GLB-Wien Robert Hobek; Natascha Wanek, Behindertenpädagogin, und Roman Gutsch, Betriebsratsvorsitzender in der Caritas Socialis.
Auf Platz 8 kandidiert Sanja Jelic, Absolventin der Akademie der Bildenden Künste in Wien, gefolgt von Florian Birngruber und Barbara Bruckböck.
Spitzenkandidat Zach spricht von einem "starken Team, welches noch durch viele weitere interessante KandidatInnen erweitert wird". Mit einem Durchschnittsalter von rund 36 Jahren auf den ersten 10 Listenplätzen zeigt sich zudem, so Zach, "dass die KPÖ nicht nur inhaltlich sondern auch personell ein politisches Angebot für junge Menschen hat."

Die Wiener Mindestsicherung "ist ein Meilenstein in der Sozialpolitik" - verkündet die SPÖ-Sozialstadträtin Sonja Wehsely in der letzten Ausgabe von "wien.at", einem Gratis-Blatt der Gemeinde Wien, welches monatlich an alle 950.000 Wiener Haushalte ergeht.
Susanne Empacher, Bezirksrätin der KPÖ auf der Landstraße, erläutert im Interview mit dem Magazin "UHUDLA" warum Bezirkspolitik wichtig ist, zugleich
das Ziel - die
Veränderung der
Gesellschaft - aber nicht aus dem Blickfeld verschwinden darf.
Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien und Spitzenkandidat für die Gemeinderatswahl, begrüßt die grüne Initiative im Wiener Gemeinderat, die Bundesregierung aufzufordern, Drittstaatsangehörigen (also Nicht-EU-BürgerInnen) endlich das kommunale Wahlrecht auf Bezirksvertretungs- und Gemeinderatsebene zu ermöglichen. Es ist, "so wie die Grünen sagen, ein untragbarer Zustand, dass seit Jahrzehnten in Wien lebende
Nicht-EU-BürgerInnen wie alle WienerInnen Steuern zahlen und Abgaben leisten, aber kein Wahlrecht auf Bezirksvertretungs- und Gemeinderatsebene haben."
Erstmals seit November 2008 verzeichnet das AMS
Wien ein leichtes Sinken der Arbeitslosenzahlen: Ende Juni waren
69.082 Personen in Wien
als "Arbeit suchend" gemeldet - dies entspricht einem Rückgäng von 0,8 Prozent gegenüber
dem Vergleichsmonat im Vorjahr. Im bundesweiten Durchschnitt sank die Arbeitslosigkeit um 7,3
Prozent.
"Herr Deutsch, ich bitte um Aufklärung", so der Landessprecher der
KPÖ-Wien, Didi Zach, Bezug nehmend auf jüngste Aussagen von SPÖ-Landesparteisekretär Deutsch,
in welcher dieser erklärte,
Wahlkampf ist! Die positiven Statistiken für die SPÖ-Mehrheitspartei in Wien häufen sich. Man muss ja nicht unbedingt an Winston Churchill denken („ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe“), um da misstrauisch zu werden.
Utl.: Mehr als 20.000 Donaustädterinnen und Donaustädter sind von Armut selbst betroffen!









