KPÖ-Kandidatur nun auch in allen Wiener Bezirken gesichert
- Friday, 27. August 2010 @ 10:31
KPÖ-Kandidatur nun auch in allen Wiener Bezirken gesichert
Utl.: Necmi Patlak ist und bleibt Kandidat der KPÖ, auch wenn ihn die Wahlbehörde von der KandidatInnenliste streicht =
Wien (OTS) - Die Kandidatur der KPÖ in allen 18 Wahlkreisen bei der Gemeinderatswahl in Wien - wofür rund 2000 Unterschriften benötigt werden - war ja seit einigen Tagen fix. Seit gestern ist auch die Kandidatur für alle 23 Bezirksvertretungen gesichert. Spitzenkandidat Didi Zach: "Auch im Stenzel-Country haben wir nun die notwendigen Unterschriften beisammen."
Zentrale Themen des Wahlkampfs werden soziale Fragen und das Auftreten gegen rechte Hetze und gegen rassistische Gesetze sein.
Zach: "Auf unseren Listen stehen auch viele Menschen mit Migrationshintergrund. Manche, wie z.B. unser Kandidat Necmi Patlak, der seit 20 Jahren in Österreich lebt, arbeitet und Steuern zahlt, werden aber aufgrund einer unakzeptablen Wahlordnung durch die Wahlbehörde wieder von der Liste gestrichen werden, weil er nicht die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt. Wir haben uns ganz bewußt für die Kandidatur von Nicht-Staatsbürgern entschieden, weil wir auch damit auf die Diskriminierung von Immigranten hinweisen wollen. Und weil wir nicht zur Kenntnis nehmen, dass Hunderttausende, die seit Jahren oder Jahrzehnten hier leben, von stupiden Gesetzen zu Bürgern zweiter Klasse degradiert werden."
Ein großes, großes DANKE all jenen, die mit Ihrer Unterschrift die flächendeckende Kandidatur der KPÖ ermöglicht haben.

17 Prozent der Bevölkerung in Wien sind laut seriösen Studien armutsgefährdet - hier "braucht es ein konsequentes Gegensteuern auch durch die Stadtregierung", so Didi Zach, Spitzenkandidat der KPÖ zur Gemeinderatswahl.
Johann Höllisch (KPÖ) will als Bezirksrat Probleme „von draußen“ zur Sprache bringen und unbequeme Fragen stellen…


Laut dem KPÖ-Spitzenkandidaten werden soziale Fragen, das Thema gleiche Rechte für alle Menschen & konkrete Wien-politische Fragen im Zentrum des KPÖ-Wahlkampfs stehen. Zach: "Die SPÖ hatte seit 1945 Zeit ihre sozial- und wirtschaftspolitische Kompetenz in Wien unter Beweis zu stellen - wenn Bürgermeister Häupl 2008 angesichts einer Arbeitslosigkeit von über 7 Prozent von `quasi Vollbeschäftigung´ spricht, so zeigt dies den Realitätsverlust der SPÖ-Granden.“ Nur „durch die Stärkung der KPÖ und größerem Druck von links wird sich in Wien etwas zum Besseren ändern“, so Zach.








