Zach (KPÖ): Wir wollen Stimmen gewinnen und stärker werden
- Friday, 8. October 2010 @ 13:10
Als Wahlziel formulierte Zach einmal mehr "stärker werden und die Erringung von weiteren Bezirksratsmandaten. Je mehr, desto besser. Und unabhängig vom Wahlresultat kann ich versprechen, dass wir weiter aktiv bleiben."
Bundessprecherin Melina Klaus betonte, dass die KPÖ "die einzige Partei ist, die gleiche Rechte für alle Menschen einfordert". Die grüne Forderung nach einer österreichischen Staatsbürgerschaft für in Wien geborene Kinder bezeichnet Klaus "als positiv, aber unzureichend". Klaus: "Wer für gleiche Rechte, wer für konsequentes Auftreten gegen Rassismus und Hetze, wer gegen Neo-Faschismus und Sexismus seine/ihre Stimme erheben will, der/die hat zur Wahl der KPÖ keine sinnvolle Alternative."
Bundessprecher Mirko Messner, der ebenfalls an der Pressekonferenz teilnahm, unterstrich, dass nach den Wiener Wahlen ein "sozialpolitischer Kahlschlag ungeheuren Ausmaßes drohe" - dieses Mega-Sozialabbaupaket werde die KPÖ "nicht einfach zur Kenntnis nehmen". Messner kritisierte, dass Österreich ein Steuerparadies für Superreiche ist, was auch der Politik der SPÖ geschuldet ist. Nur die KPÖ, so Messner, "fordert seit Jahren einen größeren Beitrag von Superreichen, Banken und Konzernen zur Finanzierung des Sozialstaats."

2005 wurde von der Bundesregierung die Körperschaftssteuer, die Unternehmen zu zahlen haben, von 34 Prozent auf 25 Prozent abgesenkt, obwohl all die Jahre zuvor die Steuerleistung von großen österreichischen Unternehmen, inkl. der Banken, weit unter dem gesetzlichen Betrag von 34 Prozent lag.
Vor wenigen Tagen jubelte die SPÖ-Wien. Pünktlich vor dem 10. Oktober konnte verkündet werden, dass es 1.000 zusätzliche
Polizisten für das ach so unsichere Wien geben werde. Nun kann sich Bürgermeister Häupl also eine Volksbefragung
über die allgemeine Wehrpflicht vorstellen.
Auf unorthodoxe Art und Weise versucht das
"Warum, Herr Bürgermeister, ist nur in 3 öffentlichen Spitälern des KAV (SMZ Süd, Rudolfstiftung inkl. Standort Semmelweis-Klinik, Krankenhaus Hietzing) möglich, einen Schwangerschaftsabbruch durchzuführen?", fragt Barbara Steiner, Kandidatin der KPÖ zu Gemeinderatswahl.








