GLB fordert 10 Euro Netto-Mindestlohn pro Stunde
- Friday, 3. April 2009 @ 10:31
Rund 1 Million Menschen sind in Österreich arm oder armutsgefährdet. Rund 230.000 Personen sind - trotz Arbeit - armutsgefährdet. Die Regierung und Strache, genau so wie FSG, ÖAAB/FCG und FA ignorieren diesen Wahnsinn.Die SPÖVP-Regierung, Gewerkschaftsführung und Arbeiterkammer fordern zwar einen Mindestlohn - dieser soll aber bei sehr bescheidenen 1.000 Euro Brutto liegen. D.h.: dieser "Mindest-Mindestlohn" würde dann Netto rund 850 Euro betragen. D.h.: Selbst wenn die Regierung ihre eigene Forderung erfüllen würde, so würde dieser Mindestlohn unter der offiziellen Armutsschwelle liegen.

AK-Präsident Tumpel meinte in seiner Rede bei der 150. Vollversammlung der Wiener Arbeiterkammer am 1. April 2009 zur Wirtschaftskrise, dass das erste Maßnahmenpaket sehr spät kam und daher noch nicht wirksam wurde. Für ein zweites Paket fordert die AK eine Ausbildungsgarantie, eine Verbesserung der Bildungskarenz, eine gesetzliche Regelung eines Übergangsgeldes für ältere arbeitslose ArbeitnehmerInnen und eine bessere Absicherung von Arbeitslosen.
Interview mit dem Wiener GLB-Spitzenkandidaten Robert Hobek in "Die Arbeit" (Nr. 1/2009)
Arbeit: Du bist GLB-Spitzenkandidat
bei der AK-Wahl in Wien.
Warum kandidierst Du?



„Die Leute wählen den Herrn Hobek, weil er ehrlich für sie arbeitet“, meint FSG Postgewerkschaftschef Gerhard Fritz im Wirtschaftsmagazin "Trend".









