Politische Repression: Ist der Rechtsstaat noch ein Rechtsstaat?
- Wednesday, 14. November 2018 @ 14:29
In Bayern werden seit Monaten Hausdurchsuchungen durchgeführt und Anklagen gegen Menschen erhoben, die durch das Tragen von Fahnen der YPG auf Demonstrationen bzw. aufgrund des Postens von YPG-Fahnen im Internet ihre Solidarität mit dem kurdischen Widerstand gegen die IS-Faschisten bekundet haben. In Bayern gab es auch schon mehrere Verurteilungen in der Causa.*In Österreich wird gegenwärtig mittels des berühmt-berüchtigten Terroparagraphen 278b gegen die türkische Organisation "Anatolische Föderation " vorgegangen. Mitglieder und Freunde des türkisch-österreichischen Kulturvereins werden wegen angeblicher Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation vor Gericht gezerrt.
Vorgeworfen wird den Angeklagten u.a. die Teilnahme an einer Demonstration am 1. Mai 2015, aber auch die Organisation von Fußball-Turnieren oder die Bewerbung von Konzerten der bekannten türkischen Band "Grup Yorum".**
Sollten AktivistInnen tatsächlich wegen der Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation verurteilt werden, so drohen bis zu zehn Jahre Haft. Beobachter sehen viele Parallelen zum Prozess gegen Tierschutz-AktivistInnen, mit welchem vor einigen Jahren versucht wurde, die Tierschutz-AktivistInnen zu kriminalisieren.
Ein interessanter Artikel zum jüngsten Prozess, der kürzlich in Wien über die Bühne geht, findet sich auf http://www.antiimperialista.org/de/co...mit-haken.

Wir haben schon oft kundgetan*, dass die rassistischen Aussagen und Taten von Mitgliedern der Regierung darauf abzielen, den Menschen "Sand in die Augen zu streuen", um davon abzulenken, dass auch viele Menschen mit österreichischer Staatsbürgerschaft vom sozialen Kahlschlag der Regierung betroffen sind.


Gut besucht war die „After-Wahlparty“ des GLB-Wien am letzten Wochenende im „Werkl im Goethehof“ in Kaisermühlen.
Ohne große Überraschungen endete die AK Wahl 2014 in Wien. Die FSG legte - laut vorläufigem Endergebnis - von 56,4 auf 58,9 Prozent zu (2004 hatte der FSG mit 69 Prozent jedoch noch eine 2/3 Mehrheit). Verluste gibt es für den ÖAAB/FCG, der nur mehr 10,4 Prozent erreicht, und die Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA), die über 3 Prozentpunkte verlieren und nur 9 Prozent erreichen. Die Alternativen und Grünen GewerkschafterInnen bleiben mit 7,8 Prozent stabil.
Vom 11.-24. März finden die AK-Wahlen in Wien statt. Der GLB (Parteilose, KommunistInnen, SozialistInnen - linke GewerkschafterInnen) tritt für mehr soziale Gerechtigkeit, Arbeitszeitverkürzung und faire Löhne ein. Und der GLB engagiert sich gegen Privatisierung öffentlichen Eigentums, gegen Sonntagsarbeit und hohe Mieten.
Der Gewerkschaftliche Linksblock im ÖGB und in der AK ist eine der Gründungsfraktionen des ÖGB. Wir lehnen die institutionalisierte Sozialpartnerschaft ab und orientieren uns ausschließlich an den Interessen der ArbeiterInnen, Angestellten und Arbeitslosen.
Auch ihr Spitzenkandidat GLB- Arbeiterkammerat Robert Hobek, Josef Stingl Bundesvorsitzender des GLB, Martina Höllisch, Aktivistin im GLB und in der KPÖ-Donaustadt und viele weitere AktivistInnen des GLB und aus der KPÖ-Donaustadt und ihrem Kaktusteam waren an diesem Samstag dabei.
Interview mit Robert Hobek zur AK-Wahl in Wien








