JETZT EXISTENZEN SICHERN: KEINE DELOGIERUNGEN WÄHREND CORONA!
- Wednesday, 28. April 2021 @ 11:10
Unsere Kampagne gegen Delogierungen ist jetzt offiziell angelaufen.Bei unserer Auftaktkundgebung vor dem Goethehof in Wien-Donaustadt haben wir noch einmal deutlich gemacht, dass es nicht sein kann, dass tausenden MieterInnen 4 Monatsmieten auf einmal abverlangt werden. Landessprecher Didi Zach, die Landstraßer Bezirksrätin Susanne Empacher und KPÖ Meidling Aktivist Amir Sturm haben in ihren Redebeiträgen die Dringlichkeit unserer Forderungen bekräftigt: Es muss sofort gehandelt werden, denn niemand darf auf der Straße landen!
Außerdem wurde auf tiefgreifende Ungerechtigkeiten im kapitalistischen Wohnungswesen aufmerksam gemacht: Dass einige Wenige durch die Mieten von Millionen Menschen ihre Profite machen, ist ein Grundübel dieser Gesellschaft und keineswegs natürlich. ?
Wir haben schon fleißig Materialien verteilt und Unterschriften gesammelt – die DonaustädterInnen haben reges Interesse an unseren Anliegen gezeigt und durch ihre Unterschrift ein klares NEIN zu Delogierungen gegeben! ✊
Unterschreib auch du unsere Petition: http://wien.kpoe.at/petition

"Noch ist die Kampagne der KPÖ gegen Delogierungen und für einen Hilfsfonds für Mieter*innen in Not gar nicht richtig angelaufen und schon können wir uns auf die Schulter klopfen", so Didi Zach, Landesspecher der KPÖ-Wien, zur Tatsache, dass nun auch die Wiener Grünen einen Hilfsfonds für Mieter*innen in Not fordern, wozu sie heute sogar einen Antrag im Gemeinderat einbringen werden.
Das operative Ergebnis (Ebit) stieg 2020 um 65 Prozent auf 385 Millionen Euro, der Jahresüberschuss sogar um 77,8 Prozent auf 360 Millionen Euro.*
Unter dem Motto "So radikal wie die Wirklichkeit!" stellt KSV-LiLi, die stärkste ÖH-Fraktion links von Rot/Grün, die Themen Prekarität, Feminismus und Antifaschismus in den Mittelpunkt.
Die KPÖ trifft sich GEMEINSAM mit DIDF und dem GLB ab 10.45 bei der Albertina (offiziell Helmut Zilk-Platz).
Seit dem 1. April diesen Jahres wird es für zehntausende MieterInnen in Wien eng: Sie müssen bis zu 4 Monatsmieten auf einmal zahlen.
Ein Diskussionsbeitrag von Josef Iraschko, Mietrechtsexperte der KPÖ-Wien und LINKS-KPÖ Bezirksrat in der Leopoldstadt
Seit Jahren wird leistbares Wohnen für immer mehr Menschen immer unerschwinglicher. Nun droht zudem eine Kündigungs- und Delogierungswelle, denn Mieten, die im April, Mai und Juni des letzten Jahres aufgrund der Corona-Krise gestundet wurden, müssen ab sofort bezahlt werden.
So unnachvollziehbar der Zick-Zack-Kurs der Regierung in Sachen Bekämpfung der Corona-Pandemie ist, so unerklärlich sind auch manch andere Aktivitäten.
Als "Game-Changer" präsentierte Bundeskanzler Kurz, der den Kampf gegen die Pandemie zur Chefsache erklärte, rund um Weihnachten 2020 die verschiedenen Corona-Impfstoffe.








