Strache outet sich einmal mehr
- Sunday, 22. February 2015 @ 10:25
Die Mimose HC Strache, die gerne austeilt, vor rassistischen Unterstellungen nicht zurückschreckt,
aber mittlerweile vor allem mittels Klagen gegen jede Kritik vorgeht,
hat sich gestern einmal mehr als verlässlicher Bodyguard der Superreichen geoutet.
Einer Kritik an Bürgermeister Häupl, der vor wenigen Tagen als erster öffentlich bekannt gab, dass die SPÖ wieder einmal im Liegen umfallen wird, folgt Straches Bekenntnis, dass die FPÖ - so wie ÖVP, Neos und Stronach - schon immer gegen Erbschafts- und Schenkungssteuern gewesen ist.
KPÖ-Landessprecher Didi Zach: "Wer alle Steuern in einen Topf wirft und wer die Besteuerung von Erbschaften und Schenkungen ablehnt, der kann niemals ein Freund des vielzitierten kleinen Mannes sein."
Zach weiters: "Die Wahlallianz Wien anders, davon gehe ich aus, wird im kommenden Wiener Wahlkampf aufzeigen, dass die FPÖ die Partei des rabiatesten Teils des Großkapitals ist, welche einzig und allein durch Verleumdung und Hetze glänzt."

Diese Aussage, die ich gestern auf der Pressekonferenz von Wien anders getätigt hab (das Copyright des Spruchs liegt übrigens bei Gerhard Hager von der Piratenpartei), hat der APA-Redakteurin offenbar sehr gefallen. Um Missverständnisse zu vermeiden, jedoch noch ein paar Ergänzungen, die von mir auch alle beim Pressegespräch thematisiert wurden.
Gut besucht war das erste Pressegespräch von Wien anders (der Wahlallianz aus KPÖ, Piratenpartei, EchtGrün und Plattform der Unabhängigen) heute vormittag in der Marx Restauration im Media Quarter
Rückblick: 2010, vor der letzten Wiener Gemeinderatswahl, unterzeichneten Grüne, ÖVP und FPÖ einen Notariatsakt, in welchem festgehalten wurde,
dass sich die Unterzeichner - unabhängig von etwaigen Regierungskoalitionen nach der Gemeinderatswahl 2010 - für ein "faires und transparentes Wahlrecht" einsetzen werden.
Die Wien Wahl 2015 stand im Mittelpunkt einer Klausurtagung der KPÖ-Wien, die an diesem Wochenende stattfand.








