Neoliberale Indoktrination an Österreichs Schulen
- Thursday, 22. September 2005 @ 15:10
Gemeinsam mit dem Unterrichtsministerium hat die Musikindustrie einen
so genannten "Urheberrechtskoffer" mit Materialien zum Thema "Geistiges
Eigentum" für den Unterricht in Österreichs Schulen zusammengestellt. Der
Koffer kommt inklusive DVD und Brettspiel mit denen unsere Kleinsten unter
dem Motto "Ideen sind etwas wert" über "widerrechtliche Kopieren, Downloads
aus dem Netz und den Schutz von Urheberrechten" "aufgeklärt" werden
sollen.Die schriftlichen Materialien können auch per download bezogen werden. Mit extrem einseitigen Darstellungen wird den Schülern erklärt wie "wichtig Distribution von Musik für unser Wirtschaft ist". Was nicht erklärt wird ist, dass diese Distribution keinerlei Nutzen mehr erfüllt weil der Musiktausch per Netz viel praktischer ist. Ebenfalls nicht erklärt wird, dass die Künstler am Preis einer CD nur wenige Cents verdienen und dass die Macht der Medienkonzerne eine Gefahr für die Demokratie darstellt. Die KPÖ ist für die schrittweise aber rasche Abschaffung aller so genannten "Geistigen Eigentumsrechte", eine pauschale Abgeltung von KünstlerInnen um sie vom Zwang der Kommerzialisierung ihre Werke zu befreien und eine Grundsicherung und radikale Verkürzung der unfreien Arbeitszeit, damit alle Menschen die Möglichkeit haben sich künstlerisch zu betätigen. (mond)

"Auch in Wien regiert der Neoliberalismus" - so Melina Klaus, Spitzenkandidatin der KPÖ zur Gemeinderatswahl: "Die Arbeitslosenrate in Wien ist weit über dem österreichischen Durchschnitt, immer mehr WienerInnen sitzen in der Armutsfalle. Seit dem Jahr 2000 hat die Zahl der SozialhilfeempfängerInnen in Wien um mehr als 50 Prozent zugenommen. Es ist an der Zeit, dass die WählerInnen in Wien ihren Unmut auch am Wahltag kundtun."
Folder der KPÖ zu wichtigen und brisanten Fragen - welche auch in Wien von Bedeutung sind.
Kritik am neuen Postgesetz, welches gestern im Ministerrat beschlossen wurde, übt Robert Hobek, Vorsitzender des GLB-Post und Kandidat der KPÖ-Wien zur Gemeinderatswahl.
Klaus: "Jede Stimme für die KPÖ ist Ausdruck des Protests gegen neoliberale Politik"
Die Wahlvorschläge für die Gemeinderats- und Bezirksvertretungskandidatur in der Donaustadt wurden letzten Freitag eingereicht.









