Ausstellung „Ein paar Striche“ von Reinhard Geir eröffnet.
- Thursday, 5. June 2014 @ 19:50
Ort: 1220 Wien Wurmbrandgasse 17 (Erdgeschoss), die Ausstellung läuft bis 14.6.2014Rechtzeitig vor dem Kaktusfest hat der überparteiliche Verein „Kunst in der Wurmbrandgasse“ wieder eine Ausstellung, diesmal mit Bildern von Reinhard Geir eröffnet. Die Vernissage war gut besucht. Erfreulich viele KunstfreundInnen aus dem Bekanntenkreis des Künstlers haben den Weg nach Stadlau diesmal gefunden.
Bernhard Gaishofer ,Bezirkssprecher der KPÖ, in dessen Bezirkslokal Kunst in der Wurmbrandgassee" mit seinen Ausstellungen seit 2008 Gast ist, eröffnete die Vernissage. Er würdigte die Tätigkeit des überparteilichen Kunstvereins, dessen Obfrau Inge Matysek-Ottenbreit, selbst Malerin, es schafft immer wieder neue Kontakte zu knüpfen, was sich auch in künstlerischen Vielfalt aller bisherigen Ausstellungen in der Wurmbrandgasse wiederspiegelt.
Reinhard Geir, der sich selbst mehr als Zeichner denn als Maler bezeichnet, erläuterte im Anschluss, seine für die Ausstellung getroffene Auswahl seiner Bilder selbst.
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Der phantastische Realist - Ein Abend zum 75. Todestag Jura Soyfers
Die jährliche AutorInnenlesung „Linkes Wort am Volksstimmefest“ war im Jahr 2012 dem 100. Geburtstag des politischen Dichters Jura Soyfer gewidmet. In der nun erschienenen Anthologie sind die Texte aller teilnehmenden AutorInnen dokumentiert. Unter dem Titel „Ihr nennt uns Menschen? Wartet noch damit“, einem Zitat aus Soyfers Lied des einfachen Menschen, umfasst das Buch eine Auswahl aus Lyrik, utopischem Kurzdrama, Essays, Satiren und Erzählungen, die eine thematische Anknüpfung bei Soyfers gesellschaftskritischen Texten der 1920er und 1930er Jahre suchen oder sein Schreiben für das 21. Jahrhundert neu definieren.
Den diesjährigen Publikumspreis im Rahmen des Klagenfurter Bachmann-Bewerbes erhielt Nadine Kegele für ihren Text „Scherben schlucken“. Trotz der angesichts der gesellschaftskritischen Relevanz ihres Textes eher ratlosen Reaktionen der Jury konnte sie die Email-Abstimmung durch das Publikum für sich entscheiden. Nadine Kegele war in den Jahren 2011 und 2012 Teilnehmerin der jährlichen AutorInnenlesung „Linkes Worts am Volksstimmefest“ und wird dort auch 2013 wieder mit einem Beitrag vertreten sein. 



herausgegeben und eingeleitet von Manfred Mugrauer
Wien GEHört ist ein Hörbuch und handelt von vermeintlich echten und unechten Wiener/innen, die eine dem Deutschen ähnliche Sprache sprechen.
100 Jahre Jura Soyfer – Die Gala: "Ihr nennt uns Menschen? Wartet noch damit!"
Um die dafür benötigte weiße Farbe zu bekommen, kratzte er den Kalk von den Wänden. Für das „Rot“ musste der Rost an den Gefängnisbetten herhalten.
Seit dem Bestehen des Linken Worts am Volksstimmefest – immerhin seit mehr als 30 Jahren – hatte noch keine Lesung stattgefunden, deren Schwerpunkt der Literatur von Frauen gewidmet war. Waren es die vernachlässigbaren Nebenwidersprüche? Oder ist auch der linke Literaturbetrieb männlich dominiert? Wurde die Möglichkeit, einmal ausschließlich Autorinnen in den Vordergrund zu rücken, einfach nie erwogen?











