Gesundheitspolitik: SPÖ macht mal wieder schöne Wahl-Versprechen
- Monday, 3. August 2020 @ 09:59
Schon im Juni präsentierte die Wiener SPÖ Eckpunkte ihres Wahlprogramms. Ein wichtiger Punkt darin: Bis 2025 soll es 36 Primärversorgungszentren geben.Primärversorungszentren (PHC) sollen Patienten kürzere Wartezeiten auf Arzttermine bescheren und Spitalsambulanzen entlasten.
Laut früheren Versprechungen sollten bis 2021 eigentlich bereits 16 solcher Zentren in Wien in Betrieb sein - tatsächlich in Betrieb sind aber nur 3 Primärversorungszentren, denn zwischen Wahlversprechen und der Realität, wir wissen es, existiert oft eine riesengroße Kluft.*
Es ist zu befürchten, dass auch für die aktuellen Wahl-Versprechen der SPÖ selbiges gelten wird.
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* https://www.derstandard.at/story/2000...s-wahljahr

Statt 4 Euro kostet die Flugticketabgabe bald also 12 Euro. Welch ein Meilenstein - die Eisbären an den schmelzenden Polarkappen klatschen den Grünen sicherlich schon frenetisch Beifall.
Parteien, die nicht im Gemeinderat vertreten sind, brauchen, um bei der Wahl an 11. Oktober überhaupt am Wahlzettel zu stehen, rund 3.000 auf Bezirksämtern amtlich zu beglaubigende Unterstützungserklärungen.
Oft und gern verkündet die Stadtregierung welch großes Anliegen die Kinderrechte der rot-grünen Koalition sind.
Es war der September 2010, die Parteien in Wien waren im Gemeinderatswahlkampf. Mit Versprechen wurde also nicht gegeizt. Der damalige SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl erklärte der Kronen-Zeitung: "Wir werden erneuerbare Energien forcieren" und "Wien soll Solarstadt werden".*
Die Folge: Wiener Stadtwerke konnten sich 2019 über 299 Mio. Euro Jahresüberschuss erfreuen.
Anna Svec, Angelika Adensamer und Can Gülcü, das Spitzenteam von LINKS, haben sich den Fragen des MOSAIK-Blogs gestellt.
Wien (OTS) - "Wir sind bereit - und Wien ist es auch!", gibt sich Anna Svec, frisch gewählte Spitzenkandidatin von LINKS, überzeugt. Im Jänner 2020 gegründet, kämpft die junge Initiative in Kooperation mit der KPÖ Wien um den Einzug in den Wiener Gemeinderat und in alle Bezirksparlamente.
2010 forderten die Wiener Grünen - werbetechnisch gekonnt in Szene gesetzt - im damaligen Gemeinderatswahlkampf radikale Schritte betreffs der Leistbarkeit der öffentlichen Verkehrsmittel. Von "1/10/100" war die Rede - gemeint war: 1 Euro für eine Tageskarte* der Wiener Linien, 10 Euro für die Monatskarte, 100 Euro für die Jahreskarte. Nach der Wahl war das Versprechen - so wie andere auch - rasch vergessen, auf einmal wurde ein Jahresticket um 365 Euro als großer Erfolg verkauft.**
"Die Einmalzahlung (des Arbeitslosengeldes) ist notwendig, weil jede andere Art der Erhöhung aus technischen Gründen frühestens Ende des Jahres bei den betroffenen Menschen angekommen wäre". Markus Koza, Sozialsprecher der Grünen.








