"...genug Geschichte erlebt." Hilde Koplenig (1904-2002). Erinnerungen.
- Sunday, 28. December 2008 @ 10:10
VORTRAG: Buchpräsentation 'Genug Geschichte erlebt'. Hilde KoplenigFreitag, 30.01.2009, 18.30 Uhr
IWK - 1090 Wien, Berggasse 17
Hilde Koplenig, geb. Oppenheim, entstammt einem jüdisch-deutschsprachigen bürgerlichen Milieu, in dem die Religion keine Rolle mehr spielte. Rationalität und Fortschrittsglaube traten an die Stelle der jüdischen Tradition. Nach dem Studium der Staatswissenschaften und einer Ausbildung zur Fürsorgerin geht siein die Sowjetunion – für viele KommunistInnen und SozialistInnen,für linke Intellektuelle und KünstlerInnen ein ersehntes Ziel, das Land ihrer großen Hoffnungen. Bei Frauen paarten sich diese Vorstellungen mit hohen Ansprüchen hinsichtlich der sozialen und politischen Gleichberechtigung.




von Martina Höllisch, (im Bild rechts)
aktiv in der KPÖ-Donaustadt und der Parteigruppe "Arge Feminismus" der KPÖ Wien
Clara Zetkin, eine der wichtigsten Wegbereiterinnen der sozialistischen Frauenbewegung, wäre im Juli 150 Jahre alt geworden.
Wenn rund um den 8.März auch heuer wieder weltweit Millionen von Frauen mit unterschiedlichsten Aktionen und Schwerpunktsetzungen ihr Recht einfordern, so verbindet uns die globale Tatsache, dass Frauen zwei Drittel der notwendigen Arbeit leisten, aber nur 10% der weltweiten Einkommen erzielen. Uns verbindet unsere entschiedene Ablehnung von Krieg und Terror, deren größte Opfer Frauen und Kinder sind. „Der Friede bleibt erstes Menschenrecht und ist Voraussetzung für die Emanzipation der Frau, für sozialen Fortschritt und Demokratie.“ (UNO-Weltfrauenkonferenz 1985 in Nairobi).
„Rote Punkte“ dokumentiert die Rede der stellvertretenden Landessprecherin und Bezirksrätin der KPÖ in Wien 3, Susanne Empacher, bei der Grete Jost Gedenkveranstaltung 2007. 








