Manipulation oder Zufall?
- Sunday, 7. September 2008 @ 11:52
"Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte", so der Volksmund. Und spätestens seit den Nazis und Leni Riefenstahl müsste sich diese Erkenntnis auch zu Journalisten und ihren Zuarbeitern (Graphikern) durchgesprochen haben. Hat es aber nicht.In der Wiener Gratiszeitung "Heute" vom 5. September war, so wie jeden Freitag, eine Graphik über die "berühmt-berüchtige Sonntagsfrage" enthalten - wer die Zahlen subsummierte mußte feststellen, dass 5 Prozent verloren gegangen waren.
Aber weder in einem Verweis noch sonstwo bei der Graphik war zu lesen, dass auch die KPÖ und andere Parteien kandidieren und wie viel Prozent Ihnen die Meinungsforschung zur Zeit zuspricht.

Menschen werden ausgegrenzt, ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben verhindert. Das vergiftet das Zusammenleben und verschenkt die wertvollen Potenziale, die in einer offenen, multikulturellen Gesellschaft liegen.
„Alle reden von der Armut, wir reden vom Reichtum. Wir machen damit deutlich, dass genug für alle da und eine Umverteilung notwendig ist“, meint KPÖ-Bundessprecherin Melina Klaus. Eine Umverteilung wird immer dringender und ist auch zu finanzieren: Durch eine entsprechende Besteuerung von Kapital und Vermögen. Durch eine Vermögenssteuer. Durch eine Wertschöpfungsabgabe. Durch die Abschaffung der steuerschonenden Privatstiftungen.
Fast im Tagesrythmus produziert die Grüne Spitzengarde zur Zeit "Skurrilitäten". Am 25. August zeigte sich Alexander
von der Bellen, der Spitzenkandidat der Grünen zur NR-Wahl, erfreut darüber, dass die SPÖ nun endlich
oder "Gießkanne ist nicht gleich Gießkanne". Alexander van der Bellen ist gelernter Wirtschaftswissenschaftler. Es soll aber vorkommen, dass Experten vor lauter Zahlen und den Blick in die Details die Realität nicht mehr wahrnehmen - dies scheint gegenwärtig bei van der Bellen und den grünen Spitzenfunktionären der Fall zu sein. Nicht anders ist nämlich die blödsinnige Kritik der Grünen Führungsriege an der Senkung der Mehrwertssteuer für Lebensmittel auf 5 Prozent zu bewerten.
titelt Österreich heute. Und Österreich Herausgeber Fellner lobt Faymanns Vorschläge. Auch
Das tägliche Leben wird immer teurer. Die Realeinkommen, Löhne, Gehälter und Pensionen stagnieren und sind zunehmend vom Produktivitätswachstum abgekoppelt. Der wirtschaftliche Aufschwung kommt nicht mehr bei den Menschen an. Die hohe Inflation und die „kalte Progression“ bei der Lohnsteuer fressen bescheidene Einkommenszuwächse auf.
Die Fakten sind bekannt. Rund ein Drittel der Staatseinnahmen resultiert aus der Mehrwertssteuer und dazu kommen noch weitere Verbrauchs- und Verkehrssteuern, die vor allem Niedrig-Lohnbezieher überproportional belasten. Andererseits ist Österreich seit vielen Jahren ein Steuerparadies für Großbetriebe und Konzerne, für Reiche und Superreiche.








