EU-Wahl 2014: Europa Anders Aktivisten beim Sammeln von Unterstützungserklärungen angezeigt
- Tuesday, 4. March 2014 @ 12:51
KPÖ-Aktivisten von Europa Anders, die heute vor einem Wiener Bezirksamt Unterstützungserklärungen für die EU-Wahl 2014 sammelten, wurden von 2 Polizisten an der Ausübung ihrer Tätigkeit gehindert und zudem unter fadenscheinigen Vorwänden mit einer Anzeige bedroht.
Fritz F., der vor Ort war: "Mit dem Verweis auf das Wiener Sicherheitspolizeigesetz wurden unsere Personalien aufgenommen und eine Strafanzeige angekündigt, obwohl wir einzig und allein - so wie es das Wahlgesetz erlaubt - PassantInnen in freundlicher Art und Weise um die Unterstützung der Kandidatur von Europa Anders ersuchten. Ein Polizist, dessen Dienstnummer uns vorliegt, forderte die umgehende Einstellung unserer Sammeltätigkeit, in dem er ein `Platzverbot´ verkündete."

Um bei der EU-Wahl antreten zu dürfen braucht Europa Anders 2.600 Unterstützungserklärungen. Es würde auch die Unterschrift eines Europaparlamentiers für den Antritt genügen, was uns unser Spitzenkandidat Martin Ehrenhauser auch angeboten hat. Das haben wir dankend abgelehnt, weil wir davon überzeugt sind, dass die Legitimation für den Wahlantritt aus der Bevölkerung kommen muss.
Am 1. März um cirka 13 Uhr war klar - die Mitglieder der KPÖ, die Mitglieder der Piratenpartei und die Mitglieder des Wandels hatten in ihren internen Versammlungen allesamt mit großer Mehrheit für die Wahl-Allianz Europa Anders gestimmt, womit Europa Anders endgültig "das Licht der Welt" erblickt.
AKIN hat Didi Zach am 21. Februar zu einem Interview über das Wahlprojekt “Europa Anders” gebeten, welches wir nachfolgend mit Verspätung wiedergeben.
Prominente aus Kunst und Kultur, Wissenschaft und Politik begründen in einem kurzen Aufruf, warum sie für ein anderes Europa eintreten und daher die Wahlallianz Europa Anders unterstützen.
Die heutigen Berichte der Printmedien orientieren sich großteils am APA-Bericht über das Pressegespräch. "Die Presse" stellt fest, dass die Wahl-Allianz "sich für Verteilungsgerechtigkeit, Netzfreiheit und Datenschutz" einsetzen will.
Mit den zustimmenden Beschlüssen der KPÖ, der Piratenpartei und der Partei "der Wandel" zu einer Kooperationsvereinbarung* ist die Wahlallianz dieser drei Parteien für die Europaparlamentswahl am 25. Mai auf Schiene. Ein Kommentar von KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner. 








