Stadtnaher Personaldienstleiter AGO ist insolvent
- Wednesday, 2. December 2015 @ 12:20
Höchst bedenklich ist auch, dass die Stadt Wien ein Unternehmen beauftragte, dass ganz offen Lohndumping, betreibt. So sucht AGO derzeit z.B. eine RechtsanwaltsassistentIn mit abgeschlossener kaufmännischer Ausbildung und mehrjähriger Berufserfahrung. Er will dafür aber nur unter 1500,- Euro brutto Lohn zahlen. Also deutlich weniger als die 1700,- Mindestlohn, den die SP-Gewerkschafter derzeit fordern.
„Es ist ein Hohn das die SPÖ Zielpunkt kritisiert und dass gleichzeitig die Stadt Wien Lohndumping und den neoliberalen Irrsinn forciert. AGO ist ein Beispiel dafür wie die strukturelle Korruption in der Stadt den Menschen schadet“, meint Wien Anders Sprecher Christoph Ulbrich. Und weiter: „Diese Privatisierungen bringen weder Effizienz noch Sicherheit für die Beschäftigten. Die Gewinne fließen lediglich über verzweigte Firmenkonstrukte in die Taschen einer Hand voll SPÖ-naher Personen. Die sozialen Folgen müssen die einzelnen ArbeitnehmerInnen tragen, die jetzt 3 Wochen vor Weihnachten kein Geld bekommen. Wir fordern daher: Schluss mit Privatisierung im Bereich der Stadt Wien.“



