Iraschko (KPÖ) kritisiert wohnpolitische Vorschläge der Jusitzministerin
- Friday, 29. February 2008 @ 12:35
Die KPÖ fordert im Gegensatz dazu, dass bei der anstehenden Wohnrechtsreform einige wirkliche Veränderungen zu Gunsten der MieterInnen durchgesetzt werden:
So müssen als erstes die Einstiegskosten in den Wohnungsmarkt gesenkt werden:
* Nur eine Monatsmiete Vermittlungsprovision bei unbefristeten, keine Provision bei befristeten Verträgen.
* Wegfall der Kautionen und der Vergebührungen
Dann müssen dringende Reformen im Mietrecht durchgesetzt werden:
* Ein fünfjähriges Moratorium bei den Indexanpassungen, was einen echten Mietzinsstopp bringen würde. Das langfristige Ziel sollte jedoch eine totale Entkoppelung der Mietzinse von den Indexanpassungen sein.
* Durchforstung des Betriebskostenkatalogs. So sollen zukünftig keine EigentümerInnenkosten, wie z.B. Versicherungen, Grundsteuer, Verwaltungskosten etc. auf die MieterInnen überwälzt werden dürfen.
* Schluss mit den befristeten Mietverträgen
* Alle wohn- und mietrechtlichen Verfahren müssen kostenlos sein.
Josef Iraschko
MieterSelbsthilfeZentrum der KPÖ-Wien



