Geheimplan der Wiener Linien gescheitert
- Saturday, 16. February 2008 @ 11:07
Die KPÖ hat den Geheimplan der Wiener Linien, der vorsah an Wochenenden und in den Abendstunden nahezu flächendeckend einen 15-Minuten-Intervall einzuführen, massiv kritisiert. Auf diese dreiste Leistungsreduktion konnte vor dem Hintergrund der 2007 erfolgten Tariferhöhungen selbst die sozialdemokratische Stadtregierung nichts anderes machen, als die Wiener Linien aufzufordern, von diesem verkehrspolitischen Wahnsinn Abstand zu nehmen. Gut ist, dass das Geheimpapier an die Öffentlichkeit kam. Angeblich waren schon die neuen Diensteinteilungen für den Druck fertig. Die zuständige Stadträtin Renate Brauner wusste von den geplanten und sich schon in Vorbereitung befindlichen Fahrplankürzungen, nach eigenen Angaben, nichts. Sie erklärte nun, dass „eine Verschlechterung der Intervalle“ für sie nicht vorstellbar sei. An diese Aussage wird man sie erinnern müssen, wenn in Zukunft ein ähnlicher Schritt Richtung Leistungskürzung erfolgen sollte. Und hoffentlich wird sie dann nicht zu der Aussage, mit dem sie den Rüffel für die Wiener Linien abschwächte, Zuflucht nehmen. Sie sagte, dass Betriebsanpassungen schon notwendig seien nur nicht „so massiv und in derartigem Ausmaß“. 


