Kampagne für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen
- Sunday, 17. February 2008 @ 08:00
„Obwohl die Weltwirtschaft boomt“, so heißt es in dem Aufruf zur internationalen Kampagne „Menschenwürdige Arbeit, menschenwürdiges Leben“, „verbessert sich das Leben des Großteils der Menschen weltweit nicht. Grund dafür sind die hohe Arbeitslosigkeit in vielen Ländern oder die Nichtbezahlung von geleisteter Arbeit.“
Neben dem Internationalen und Europäischen Gewerkschaftsbund wird die Kampagne von Solidar, dem Global Progressive Forum und von Social Alert International getragen.
Vor dem Hintergrund, dass im Juli 2006 die im Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (UNO) vertretenen Regierungen eine Ministererklärung verabschiedet haben, in der die Bedeutung unterstrichen wurde, die menschenwürdige Arbeit für die Beseitigung von Armut und der Ermöglichung eines Lebens in Frieden und Würde hat, werden nun die vertretenen Regierungen aufgefordert, ihren Versprechungen Taten folgen zu lassen.
Denn immer noch arbeiten 12,3 Millionen Menschen unter sklavenartigen Bedingungen und 200 Millionen Kinder unter 15 Jahren sind aufgrund ihrer Arbeit daran gehindert, eine Schule zu besuchen. Und jenseits dieser extremen Formen der Ausbeutung tut sich eine Trend auf, der immer mehr Menschen in ein prekäres Leben drängt: Sowohl in den Industrie- als auch in den Entwicklungsländern muss für immer weniger Geld immer länger gearbeitet.
Die Unterschriftenliste und der genaue Wortlaut des Aktionsaufrufs und der Forderungen findet sich auf der Webseite „decent work, decent life“.



