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Betrug an SchwarzfahrerInnen

  • Saturday, 12. January 2008 @ 06:47
Schlimm genug, wenn Kontrolleure der Wiener Linien den Ausgang einer U-Bahn-Station verstellen. Schlimmer noch, wenn es falsche „Schwarzkappler“ in betrügerischer Absicht tun und Fahrgäste, die keinen Fahrschein haben, ausnehmen. So geschehen vor wenigen Tagen auf der Linie der U1. Diese fiese Abzocke konnte aber nur begannen werden, weil eine langjährige Forderung der KPÖ-Wien noch nicht umgesetzt wurde: der Nulltarif auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln. Die KPÖ-Wien hat aus sozial- und verkehrspolitischer Sicht immer dafür plädiert, dass die Wiener Linien gratis sein sollten. Jetzt gibt ihr der Chronikteil sogar eine sicherheitspolitische Argumentation in die Hand: Freifahrt, also die Abschaffung der richtigen Schwarzkappler, würde falschen Fahrscheinkontrolleuren die Voraussetzung für ihren Betrug nehmen.

Zumindest, so berichtete ein Opfer, waren die Täter sehr freundlich. Das hätte sie aufmerksam machen müssen, ergänzte sie. Was diese Ergänzung über die regulären Kontrollen der Wiener Linien aussagt, blieb unkommentiert.