Teuer, Teurer, am Teuersten
- Monday, 29. October 2007 @ 19:44
Lebensmittel, Mieten, Heizkosten – jedes Jahr steigen die Preise für fast alle Dinge des täglichen Bedarfs. es hilft wenig, wenn andere Sachen, wie Handys oder MP3-Player etwas billiger werden, man muss beim täglichen Einkauf immer tiefer in die Tasche greifen. Innerhalb von fünf Jahren ist zum Beispiel ein Liter Milch von rund 9,9 ÖS auf heute 0,95 €, umgerechnet 13 Schilling, gestiegen. Ähnliches gilt für Brot, Mehl, Obst und Gemüse, aber auch für Dienstleitungen wie Haareschneiden, Fußpflege, chemische Reinigung. Familien mit Kindern spürten den Preisanstieg im Vormonat auch schmerzlich beim Kauf der Schulsachen. Ferner sind die Mieten kräftig gestiegen. Laut Arbeiterkammer von 2002 bis heute um satte 20 Prozent. Die Betriebskosten haben sich sogar um 31 % verteuert. In diesen Monaten bricht eine weitere Teuerungswelle, die vorwiegend Lebensmittel betrifft, über uns herein. Die Löhne aber, die Gehälter und Pensionen stiegen trotz guter Konjunktur nur minimal.
Die logische Folge ist steigende Armut und Armutsgefährdung, vielfach trotz Erwerbsarbeit. Die logische Konsequenz daraus kann nur sein, dass die Einkommen der Menschen deutlich angehoben und die Lebenshaltungskosten (zum Beispiel für Wohnraum) begrenzt werden.



