KPÖ gegen Privatbesitz von Sturmgewehren
- Thursday, 1. December 2005 @ 10:13
"Während in den USA immer klarer ins öffentliche Bewußtsein rückt, dass von den meisten Morden innerhalb von Familien bis zu den "Schulmassakern"; viele Gewalttaten verhindert werden könnten, oder zumindest niemals solch tragödische Ausmaße annehmen würden, wenn privater Waffenbesitz nicht so verbreitet wäre, beginnt man in Österreich an der Verbreitung von Schusswaffen offensichtlich erst zu arbeiten." erklärte die friedenspolitische Sprecherin der KPÖ-Wien, Claudia Krieglsteiner.
Klar, dass es in einem Land, in dem der nationale Mythos untrennbar mit dem Bild des bewaffneten Mannes verbunden ist, der Land, Familie und Haus mit Waffengewalt verteidigt, schwer ist, dem irrationalen Treiben des Privatbesitzes an Schusswaffen Einhalt zu gebieten.
Krieglsteiner: "Aber in Österreich gibt es absolut keinen Grund an dieser gefährlichen Schraube zu drehen. Die Profitinteressen der Waffenlobby - deren Hauptgeschäft das ja wohl ohnehin nicht ist - müssen zugunsten der legitimen Sicherheitsinteressen der überwätigenden, unbewaffneten Mehrheit der Menschen dieses Landes zurückstehen!"
Die Politik muss den Beamten im Innenministerium in den Griff bekommen und damit dafür sorgen, dass es gar nicht erst zu einer weiteren Verbreitung von Schusswaffen in Österreich kommt.



