Wien: KPÖ-Kandidat Hobek kritisiert unhaltbare Zustände bei der Post
- Friday, 30. September 2005 @ 17:38
Zugleich droht Hobek der Unternehmenszentrale und der Geschäftsführung mit Klage wegen Geschäftsschädigung - auch weil im Zusammenhang mit der Personaldienstverordnung weiterer Personalabbau und die weitere Destablisierung des Unternehmens droht.
Hobek befürchtet, dass das Unternehmen in den Abgrund geführt wird, womit auch tausende Arbeitsplätze bei der Post gefährdet wären. Hobek kritisiert in diesem Zusammenhang auch die Politik der SPÖ-Wien. "Während Betriebe des öffentlichen Eigentums wie z.B. die Post zerstört werden, fordert der Bürgermeister neue Jobs. Von wem eigentlich?", fragt Hobek. Für den engagierten Gewerkschafter ist das "Versagen der SPÖ-Stadtregierung vor den wirklichen Problemen" jedenfalls offensichtlich.
Bezüglich der Zukunft meint Hobek: "Der GLB ist eine kleine Fraktion innerhalb des ÖGB und der einzelnen Fachgewerkschaften. Doch umso konsequenter fordern wir den Ausbau des öffentlichen Dienstleistungsbereichs, was auch neue Arbeitsplätze bringen würde, und den verfassungrechtlich garantierten Schutz öffentlichen und kommunalen Eigentums."



