Tausende Menschen protestierten gegen den rechtsextremen Akademikerball

Friday, 1. February 2013 @ 21:44

Auch 2013 durften sich in der Hofburg erneut Männerbündler & Chauvinisten, Rechtsextremisten & Antisemiten, Deutschnationale & Großkapitalisten zum Tanz treffen. Die Demonstrationen dagegen verliefen bis dato - wie zu erwarten war - ruhig.

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Es darf in Wien kein Platz für solche Versammlungen sein. Egal ob diese als Akademikerball oder sonst wie tituliert sind." Die etablierte Politik inklusive der rot/grünen Wiener Stadtregierung müsse "endlich dafür sorgen müssen, dass solche Grufti-Treffen nicht mehr stattfinden dürfen".

Zugleich verweist Zach darauf, dass der Abbau von demokratischen Mitbestimmungsrechten, der Ausbau des Überwachungsstaates und die fortwährende Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen ohne österreichische Staatsbürgerschaft nicht von rechtsextremen Seilschaften und auch nicht von den FPÖ-Mandataren im Parlament organisiert und durchgezogen wird, "sondern von jenen Parteien, die sich in Sonntags-Reden gerne als Hüter und Verteidiger der Demokratie bezeichnen."

Zach: "Wer sich gegen Rechtsextremisten in der Hofburg empört, der/die sollte auch nicht zur unmenschlichen österreichischen Asylpolitik schweigen, der/die sollte die Proteste von Asylanten in der Votivkirche nicht als von Radikalinskis instrumentalisiert diffamieren. Wer sich gegen die Rechtsextremisten in der Hofburg empört, der/die sollte auch ohne wenn und aber für Gleiche Rechte für alle Menschen, die in Österreich leben, einstehen!"


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