Olympische Spiele in Wien? Lasst Häupl und sein Team arbeiten

Wednesday, 12. December 2012 @ 09:36

Die Sensation des Jahres ist Michael Häupl (vulgo Wien) tatsächlich gelungen. Fintenreich hat er das ganze Pickerldrama inszeniert, um mich fragen zu können, ob ich in 16 Jahren eine Olympiade in Wien erleben möchte. Genial.

Den schmalen Grad zwischen Genie und Wahnsinn hat er mit berauschender Leichtigkeit überwunden, das dünne Eis, unter dem der Fluss fließt, hat er angesichts der sinkenden Temperaturen tragfähig gemacht. Wenn so Dummbolzen und Warmduscher mit so Fragen herumnörgeln wie "Kann man nicht für die 130.000 Menschen in Wien, die entweder essen oder heizen können müssen, eine menschliche Energiegrundsicherung einführen?" oder "Was kann man gegen die Glücksspielorganisartoren nachhaltig machen, die via Sucht Zehntausende ins Elend stürzen ?" oder "Wie schaut das mit der Zockerei mit öffentlichen Geldern in Wien aus?" dann hat er sie mit dieser sensationellen Frage beschämt.

Ich, als ein solcher, verspreche, nie wieder so blöde Fragen zu stellen, allerdings nur, wenn Häupl und sein Team bis zur Olympiade in 16 Jahren durcharbeiten. (Vielleicht gibts bis dahin einen Gaga-lympik, da gehen sich sicher jede Menge Goldmedaillen für unsere schöne Wienerstadt aus).

KPÖ-Bezirksrat Wolf Götz Jurjans via Facebook


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