Saturday, 16. March 2013 @ 11:49
Beim Auftakt sprach Raimund Fastenbauer, Generalsekretär der IKG. Zudem wurde ein Statement des Auschwitz-Überlebenden Hugo Brainin verlesen.
Bei einer Zwischenkundgebung beim Stephansplatz sprachen der ehemalige Bezirksvorsteher des 1. Bezirks, Richard Schmitz, Nikolaus Kunrath von den Grünen und Raoul Narodoslavsky vom KZ-Verband Wien als Enkel einer Frau, die dem NS-Euthanasie-Programm zum Opfer fel.
Bei der Abschlusskundgebung beim Hrdlicka-Denkmal auf der Albertina wurde ein Statement von Fritz Propst, der in der britischen Armee für die Befreiung Österreichs kämpfte, verlesen. Zudem sprachen Moritz Yvon als Vertreter der HOSI, Dora Schimanko, die in England die Nazi-Greuel überleben konnte, Otto Bruckner von der KI, Hans Breuer und KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner.
Messner sagte in seiner Rede u.a.: "Die Europäische Linke wurde am 8. Mai 2004 gegründet. Also zum Jahrestag der Kapitulation Nazideutschlands. Das war kein Zufall. Das war die Antwort auf ein Europa, dessen politische Klasse heute zum Teil schon dabei ist, sich vom eigenen Projekt zu distanzieren, und die wieder auf nationalistische Abgrenzung setzt. Und es ist kein Zufall, dass die Kommunistische Partei Österreich zu den 15 Gründungsparteien der Europäischen Linken gehört. Wir, die österreichischen Kommunisten und Kommunistinnen, wollen auch auf diesem Weg unseren Beitrag leisten – zu einem anderen Österreich in einem anderen Europa. In einem, das durch den sozialen Widerstand gegen Konzerne, Banken, ihre Mediatoren neu gestaltet wird. In einem Europa, in dem die Erinnerung an den antifaschistischen Widerstand aus den Archiven wieder zurückkehrt ins öffentliche Bewusstsein."