Wednesday, 23. November 2011 @ 20:01
Damit wiederholte Schicker was eine Sprecherin von Finanzstadträtin Brauner schon vor Wochen ausgerichtet hat - die erklärte: das Finanzressort der Stadt hat "mit der Stiftung nichts zu tun".
Realität ist aber, dass in der AVZ Stiftung jene ursprünglich 1,7 Milliarden Euro "geparkt" wurden, [*2] die aus dem Verkauf der Bank-Austria, die im Eigentum der Gemeinde Wien war, realisiert werden konnten. Gegenwärtig scheinen jedoch nur noch 190 Mio. Euro vorhanden zu sein - der Rest wurde quasi verzockt. Warum überhaupt eine private Stiftung Geld der Öffentlichkeit – unkontrolliert von allen Rathaus-Instanzen und der Politik - verwaltet, war, ist und bleibt unklar.
Übrigens: Mit dem Verkauf der BA hat die SPÖ-Wien zugleich auch viele Wirtschaftsbetriebe, an denen die Bank-Austria beteiligt war, verhöckert. Zu nennen sind: Augarten Porzellan, Universale, Wibeba, Porr, Wienerberger Ziegel, Chemie Lenzing, Semperit AG, Steyr Mannlicher, Hutter & Schrantz, Hotel Imperial, Hotel Bristol, Wienerwald, Gewista.