Strache & Co beschützen die Superreichen

Saturday, 17. April 2010 @ 14:41

"Mit neuen Steuern kann man den Staatshaushalt nicht sanieren", erklärte der freiheitliche Budgetsprecher Gradauer[*1] gestern – laut eigener Beteuerung – „zum wiederholten Mal“.

Wie Gradauer, sein Führer und andere FPler auf diesen Schwachsinn kommen, bleibt, so wie vieles Andere an FPÖ-Aussagen, aber ungeklärt, denn alle Statistiken zeigen, dass Vermögende in Österreich kaum mehr Steuern zahlen. Vermögenssteuern für Reiche und Superreiche in Höhe des OECD-Durchschnitts würden jedenfalls rund 5 Milliarden Euro in die Staatskassen spülen - pro Jahr, wohlgemerkt.

Übrigens: Gradauer sieht „vernünftige ausgabenseitige Einsparungspotentiale“ unter anderem "im Förderwesen und im Gesundheitsbereich". Aber auch "der Missbrauch bei Sozialleistungen müsse abgestellt werden.“ Ob Gradauer da an die Machenschaften seiner neuen-alten Parteifreunde in Kärnten oder "nur" an den 10 Millionen Euro Steuerbetrug beim Verkauf der Buwog-Wohnungen durch Ex-FPÖ-Multifunktionär Meischberger gedacht hat, ist unklar.

Weitere Beiträge zum Thema:

FPÖ und BZÖ gegen Steuererhöhungen für Superreiche[*2]

FPÖ, BZÖ, WKÖ und IV wollen BürgerInnen für blöd verkaufen[*3]


KPÖ Wien - Strache & Co beschützen die Superreichen
https://wien.kpoe.at/article.php/20100416234112528

[*1] http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100416_OTS0117
[*2] http://wien.kpoe.at/news/article.php/20100309142931618
[*3] http://www.kpoe.at/nc/home/aktuelles/anzeige-aktuelles/article/176/Zach-KPOE-FPOE-BZOE-WKOE-und-IV-wollen-BuergerInnen-fuer-bloed-verkaufen.html