Friday, 23. May 2008 @ 11:22
Zwei aktuelle Beispiele zeigen aber einmal mehr auf, wie solche Dinge in Wien konkret funktionieren. Die Entwicklungen um die „Szene Wien“ [*1] wurden mittlerweile in gar manchen Medien kritisch abgehandelt. Weniger bekannt sind die Entwicklungen um die im Raum stehende Drangsalierung des Tüwi-Open-Air Festivals [*2] - eines Fest mit langer Tradition. Geht es nach dem zuständigen Magistratsamt soll das Fest in gewohnter Form nicht mehr stattfinden dürfen. Ob es sich „nur“ um ein Wiehern des Amtsschimmels handelt oder ob es um handfeste politische Interessen geht, scheint in diesem Fall noch unklar. Bzgl. der Pläne für die Szene-Wien und der (Mit)Verantwortung von führenden SPÖ-Politikern ist der Sachverhalt hingegen schon recht eindeutig.
Umso notwendiger ist es hingegen auch angesichts der aktuellen Entwicklungen, ein mehr an Freiräumen für kultur(politische)Iinitiativen einzufordern und dafür einzutreten, dass das Tüwi-Open-Air Festival ebenso wie der Erhalt der Szene Wien mit einem erfahrenen Team, welches auf ein Programm abseits des Mainstream Wert legt, abgesichert wird.