KPÖ fordert Rücknahme der Körperschaftssteuersenkung

Thursday, 1. March 2007 @ 11:26

Die Erste Bank hat durch die Senkung der Körperschaftssteuer von 34 auf 25 Prozent mehr als 150 Millionen Euro im Jahr 2006 eingespart - Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien, fordert die Rücknahme der Körperschaftssteuersenkung durch die neue Bundesregierung. Wie gestern von der Erste Bank bekannt gegeben, konnte der Jahresüberschuss nach Steuern um 30,1 Prozent gesteigert werden. Ein grober Überschlag der Zahlen - so die KPÖ - ergibt, dass dem Staat und den Bürgern aufgrund der Steuererleichterungen, die schwarz/blau/orange seinerzeit durchgesetzt hat, mehr als 150 Millionen Euro an Einnahmen alleine bei der Erste Bank im Jahr 2006 entgangen sind.

Zach: "Es ist bezeichnend, dass auch SPÖ und Grüne es nicht wagen, über diese Ungeheuerlichkeit zu reden und Änderungen einzufordern. Wer für soziale Gerechtigkeit in Wort und Tat eintritt, der kommt um die Frage einer höheren und effektiveren Besteuerung von Reichen und Superreichen und von Großunternehmen nicht umhin. Und natürlich steht auch die Abschaffung der Steuerprivilegien von Privatstiftungen nach wie vor auf der Tagesordnung."


KPÖ Wien - KPÖ fordert Rücknahme der Körperschaftssteuersenkung
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