Thursday, 16. March 2006 @ 12:57
Klaus: "Es ist bezeichnend, dass die Parteien, und auch SPÖ und Grüne sind da keine Ausnahme, es nicht wagen, über diese Ungeheuerlichkeit zu reden. Während Tarife und Gebühren andauernd erhöht werden, wodurch vor allem kleine und mittlere Einkommen zur Kasse gebeten werden, dürfen sich die Shareholder der OMV und anderer Konzerne ins Fäustchen lachen, da unter dem lächerlichen Vorwand des Standortwettbewerbs die Körperschaftssteuer gesenkt wurde."
Das Beispiel OMV zeigt, so Klaus, "dass es eine Alternative zum neoliberalen Wahnsinn braucht". Die KPÖ wird sich - nicht nur im bevorstehenden Nationalratswahlkampf - "bemühen, aufzuzeigen, dass soziale Grundrechte realisierbar sind, wenn dem Profitfetischismus entgegen getreten wird. Die KPÖ jedenfalls steht - im Unterschied zu den Parlamentsparteien - für soziale Gerechtigkeit, die erst ein selbstbestimmtes Leben aller Menschen ermöglicht."